Kommentare

Diskussion: Kommentare zu: Muskelspiel bis zum Morgengrauen

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 08.02.2013, 08:21 UhrMADEN

    diese fetten Parasiten gehören ausgetroknet und entfernt.
    Diese Volksschmarotzer wurden weder gewählt noch sind diese vom Volk gewollt.

    Der Fisch stinkt vom Kopf her und muss abgeschnitten worden, - sonnst nagen diese fetten Maden bis auf den blanken Volksknochen

    • 08.02.2013, 10:38 UhrSTOPPT_DIESE_EUDSSR_DIKTATUR

      Die Austrittsgedanken der Briten spiegeln derzeit nur das wider, was die meisten Europäer ohnehin schon seit längerem vermuten, dass hinter der EU grosse, undemogratische Interessengruppen stecken.

      Die Tage des freien Europa und der National-Staaten sind gezählt.
      Im Falle der EU müsste man von einer demokratisch nicht legitimierten Rätediktatur sprechen, denn die Entscheidungen der EU fallen in Komitees, Räten und Kommissionen.

      Der Euro ist im Grunde genommen nur das (geniale) Trojanische Pferd, um die wahren Ziele durchzusetzen.

      Ende Januar 2012 ließen die Erfüllungsgehilfen der Hochfinanz, die Staats- und Regierungschefs, verlauten, wo die Reise hingehen soll.

      Ein von niemandem gewählter Gouverneursrat, bestehend aus den
      Finanzministern der Euro-Zone, und ein von niemandem gewähltes Direktorium, entscheiden über die Vergabe von hunderten Milliarden Euro an Steuergeldern. Diese sollen in erster Linie den Banken zugutekommen.

      Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) und ehemalige Vize-Präsident von Goldman Sachs, Mario Draghi, konkretisiert diese Pläne in einem Gastbeitrag für DIE ZEIT (29.08.2012), in dem er sich für ein Ende der Souveränität der Parlamente in Europa ausspricht. Das wäre dann mit dem Ende der alten demokratischen Ordnung verbunden und käme einer Diktatur in Europa nah.

      Der menschenverachtende Goebbels sagte mal:
      ” Wollt ihr den totalen Krieg?”

      Heute würde man sagen, “Wollt ihr die totale EU”’ und dank der gleichgeschalteten Medien (-Manipulation) würden heute wie damals die meisten Menschen mit ja antworten, leider.

  • 08.02.2013, 08:30 UhrRepublikaner

    Rechnen wir einfach nach: sagen wir 910 Mrd braucht dieser Verschwender-Club. Auf 6 Jahre verteilt also rund 152 Mrd jährlich. Im Artikel ist nich klar welcher Anteil auf D entfällt - das ist Schade, es wird lediglich davon gesprochen "ohne Nebenhuashalte" -aha wir lernen. Das ist also noch lang nicht alles. Wird das ähnlich nach dem ESM Schlüssel aufgeteilt, hätte D eine Last von rund 41 Mrd jährlich zu tragen. Der Bundeshaushalt hat aber nur etwas über 300 Mrd.
    Klartext: wir hauen über 10% unseres Haushalts raus für ein Gebilde, das weder demokratisch legitimiert, vom Wähler nicht gewollt, unkontrollierbar, inefizient und reine Geldverschwendung darstellt.Sehe ich irgendeine Partei, die mal nachzurechnen beginnt? Nein! Sehe ich irgend eine Partei, die auch deutsche Interessen vertritt, als nur die dicken Spendierhosen anzuziehen? Nein!
    Ich möchte es einmal so formulieren: wir haben in D einjeden Tag größer wedendes Demokratiedefizit!

  • 08.02.2013, 08:31 Uhrwalterla

    Es ist immer dasselbe! Deutschland zahlt!!!!!!!!!

  • 08.02.2013, 08:50 UhrRecovery

    Irgendetwas hat der Autor dieses Kommentars nicht verstanden. Den Seitenhieb gegen David Cameron (zu lesen zwischen den letzten Zeilen) kann er stecken lassen.

    Es wäre wirklich an der Zeit, dass jemand den Anfang macht, um diesen "Wollknäul" in Brüssel zu entwirren. So richtig sieht doch da gar keiner mehr durch. Und das könnten in der Tat die Briten sein, wenn es denn wirklich ein Referendum gibt.

    Wir sollten eine europaweite Volksabstimmung initiieren und mal abstimmen lassen, welche Nationen überhaupt noch eine solche Gemeinschaft wollen. Ich bin überzeugt, dass nur die Pleitestaaten dafür stimmen werden, denn nur die profitieren von den grossen starken Volkswirtschaften.

    Die Menschen in Deutschland, Frankreich und Grossbritannien sind es leid, ihre sauer verdiente Kohle zum Fenster hinaus zu werfen. Auch diese Staaten haben Probleme im eigenen Land, und die gilt es mal vorrangig zu lösen.


    http://suite101.de/article/ein-britisches-referendum---dummheit-oder-weitsicht-a141671

    • 08.02.2013, 10:14 UhrNumismatiker

      @Recovery

      Das Wollknäuel entwirren hilft nicht mehr, da bedarf es -um im Bild zu bleiben- eines scharfen Messers.

  • 08.02.2013, 09:07 Uhrhanspella

    An a l l e Eu-Kommissare und deren Mitarbeitern.
    Gerhard Uhlenbruck verbreitete diesen Satz:
    Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.
    Nur werden die Ämter leider nicht von Gott vergeben.
    Dieser Meinung bin auch ich.

  • 08.02.2013, 09:40 UhrAxelSiegler

    "Gleichwohl wird Berlin künftig etwas mehr Geld an die EU überweisen. Das ist kein Beinbruch, das Land kann das verschmerzen. Schließlich haben sich viele ostdeutsche Regionen nicht zuletzt mit Hilfe von EU-Fördermitteln prächtig entwickelt." Wie bitte!!? Als Netto-Einzahler waren doch die "EU-Mittel" gen Ostdeutschland ebenso reine deutsche Zahlungen - die sich den reibungsverlustträchtigen Umweg über Brüssel auch gleich hätten sparen können! Es ist kaum fassbar, wie sich deutsche Politiker immer wieder über'n Tisch ziehen lassen und damit dem eigenen Volk in den Rücken fallen: jeder Beitritt in eine Institution, wie ein Deutscher (also pro Kopf) mehr zahlen muss als andere Nationalitäten (mit zumeist auch noch weniger Stimmkraft) ist grundsätzlich als deutschfeindlich anzuziehen. In dieser Hinsicht ist angesichts der unzähligen nachteiligen Mitgliedschaften Deutschlands in diversen internationalien Ausbeutungsinstitutionen dem deutschen Politikerpersonal nichts geringeres als Landesverrat vorzuwerfen! Für die EU gilt: ein Deutscher ist nicht weniger wert als ein Grieche, Bulgare oder Spanier - und daher kann ihm auch nicht mehr Eintrittsgeld abgeknöpft werden!

  • 08.02.2013, 09:45 Uhrwhoknows

    Die üblen Folgen der "Verbrüsselung" lassen sich am Autor dieses Artikels Herrn Thomas Ludwig exemplarisch erkennen.

    "Hand aufs Herz – der zum Beschluss stehende Betrag ist immer noch ein ansehnliches Sümmchen, mit dem sich Politik machen lässt."

    Aha, mit dem abgepressten Steuergeld der Bürger Europas soll Politik gegen sie gemacht werden, interessant.

    "Um die besten Resultate im Sinne der Bürger zu erzielen, sind nun Ideenreichtum und Effizienz gefragt."

    Die besten Resultate im Sinne der Bürger wären zu erzielen wenn die Bürger von dieser unermesslichen Steuerlast befreit würden. Statt dessen denkt sich der Moloch EU Möglichkeiten aus, wie man die Bürger noch mehr regulieren und in ihrer Freiheit einschränken kann.

    Wie kann man als Handelsblatt Redakteur auf die Idee kommen, das der EU-Moloch das hart erarbeitete Geld der Bürger sinnvoller ausgibt als die Bürger selbst?

    "Die nationalen Regierungen und die Brüsseler Bürokratie stehen in der Pflicht, den Zahlen Leben einzuhauchen."

    Nun sie werden sich selber erstmal einen ordentlichen Schluck aus der Pulle genehmigen, steuerfrei natürlich!

    • 08.02.2013, 10:52 Uhrhafnersp

      Die HB-Redaktion ist wie der Großteil der deutschen Systemspresse (wie der Name schon sagt) auf EUdSSR eingeschworen - das ist ganz ähnlich wie seinerzeit in der DDR.
      Inzwischen wird darüberhinaus noch an einem EUdSSR-Maulkorb (für den Rest der unabhängigen Journalisten und Blogger) gearbeitet:

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/eudssr-die-meinungsfreiheit-wird-schrittweise-abgeschafft.html

      Einen Handelsblatt-Link zu diesem wichtigen Thema der Presse(un)freiheit in der EU-Sowjetunion habe ich leider nicht gefunden (dafür welche in der anglo-amerikanischen Presse). Ich bin sicher, das HB hat darüber ausführlich berichtet, schließlich betrifft es sie als "Journalisten" ja selbst (das ist pure Ironie - für den, der es nicht verstanden hat).

      Wie heißt es: "Völker hört die Signale!" Die Systempresse hört jedenfalls nichts - das müssen wir schon selbst. Dabei ist klar, daß in Europa (und in der gesamten westlichen Welt) der "blaue" und "grüne" Sozialismus/Faschismus Schritt-für-Schritt auf dem Vormarsch ist.

      UND sie wollen offenbar eine Armee von Trolls finanzieren, die die Diskussion in Blogs an sich reißen sollen:

      https://www.radio-utopie.de/2013/02/03/e-u-finanzierte-troll-armee-im-internet/

      http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/02/50003/

      http://www.mmnews.de/index.php/politik/11978-eu-propaganda-blitzkrieg

      Was ein Troll ist definiert die HB-Redaktion so (siehe oben): ... kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen.

  • Kommentare
Kommentar: Von der Kampfdrohne zur Friedenstaube

Von der Kampfdrohne zur Friedenstaube

„Dieser Krieg muss ein Ende haben“: Obama ruft die Wende im Kampf gegen den Terror aus. Weniger Drohnenangriffe, das Aus für Guantanamo – der Präsident scheint es ernst zu meinen. Er arbeitet an seinem Vermächtnis.

Kommentar: Die neue Generation der Alten

Die neue Generation der Alten

Spielekonsolen müssen sich im Konkurrenzkampf mit Smartphones und Tablets ihre Daseinsberechtigung neu verdienen. Microsoft geht dabei mit der neuen Entertainmentmaschine Xbox One eine heiße Wette ein.

  • Kolumnen
Dutschke spricht: Der ganz normale Mietwahnsinn

Der ganz normale Mietwahnsinn

Die Politik beginnt zu erkennen, dass der Immobilienmarkt in den Großstädten für viele unbezahlbar zu werden droht. Doch ihr Handlungsspielraum ist begrenzt. Es fehlt schlichtweg an Wohnungen – und an Geld.

Was vom Tage bleibt: Die Wahrheit über den Schuldenschnitt

Die Wahrheit über den Schuldenschnitt

Der Euro-Gruppen-Chef setzt sich ins Fettnäpfchen, vielleicht mit Absicht? Der Pampershersteller macht seinen alten Chef zum neuen Chef. Mit China droht ein Handelskrieg und Fahrradfahrer dürfen auch nicht länger betrunken fahren. Der Tagesbericht.

Handelsblog Bernanke, der Fuchs

Wenn Ben Bernanke, der Chef der US-Notenbank, hinauffährt zum Capitol Hill und mit Abgeordneten und Senatoren diskutiert, werden immer wieder dieselben Argumente ausgetauscht. Und dabei zeigt sich meist, dass der Notenbank-Chef seinen... Von Frank Wiebe. Mehr…

  • Gastbeiträge
SPD feiert Geburtstag: Große Marke ohne Kern und Vision

Große Marke ohne Kern und Vision

150 Jahre mit einem gefühlten Marktanteil von 30 Prozent im Markt ist eine Meisterleistung. Mannesmann oder Quelle könnten ein Lied davon singen, wenn es sie noch gäbe. Glückwunsch für die SPD - und ein Marken-Check.

Gastbeitrag: „Die SPD hat sich nie verleugnet“

„Die SPD hat sich nie verleugnet“

Politik sei das langsame Bohren harter Bretter, sagte Max Weber. In 150 Jahren hat die SPD tatsächlich viel hartes Holz gebohrt und viel erreicht. Für die Zukunft muss sie sich eines bewahren: ihren Mut.

Gastkommentar Lafontaine: Plädoyer für ein neues Währungssystem

Plädoyer für ein neues Währungssystem

Das Eurosystem ist falsch konstruiert und kann nicht funktionieren. Ein Haus, dessen Statik nicht stimmt, bricht irgendwann zusammen. Deshalb brauchen wir ein stabileres neues europäisches Geldsystem.

  • Presseschau
Presseschau: „Spaniens Tage sind gezählt“

„Spaniens Tage sind gezählt“

Die Verstaatlichung der spanischen Großsparkasse Bankia ist nach Medieneinschätzung nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die entscheidende Frage sei, wie Spanien die Rettungsmaßnahmen bezahlen wolle. Die Presseschau.