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Kommentar: Ölpreis stößt an keine Decke

Die geopolitischen Risiken steigen - und mit ihnen die Rohölpreise. Das in Europa maßgebliche Brentöl notiert inzwischen über 63 $ je Barrel. Ein Rekordstand löst den nächsten fast schon im Minutentakt ab. Dies zeigt, wie stark die Verunsicherung an den Energiemärkten zurzeit ist. Getrieben werden die Preise vor allem durch die Entwicklungen im ölreichen Nahen Osten. Dazu zählt der Atomstreit mit dem Iran ebenso wie die jüngsten Terrorwarnungen in Saudi-Arabien. Angesichts der bestehenden Kapazitätsengpässe sorgen sich die Marktteilnehmer um eine ausreichende Versorgung. Es fehlt an Angebotspuffern, um Ausfälle in der wichtigen Ölregion auszugleichen.

Die Sorgen der Märkte sind berechtigt. Denn auch von anderer Seite droht Ungemach: In den USA droht eine überdurchschnittlich schwere Hurrikan-Saison, die die Produktion im Golf von Mexiko einmal mehr treffen könnte. Gegen sinkende Preise spricht auch die Jahreszeit. Mit dem nahenden Winter steigt auf der nördlichen Halbkugel die Nachfrage - und damit steigen auch die Preise.

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