Kommentare

Diskussion: Kommentare zu: Rentenreform kontra Altersarmut

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Ihre Argumente sind gefragt. Sie haben einen Hinweis? Sie haben eine Meinung – wie bitte, sogar eine andere? In dieser Kommentarspalte bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich zu äußern. Andere Leser interessieren sich für Ihre Anmerkungen, vor allem dann, wenn Sie einen eigenen Blickwinkel mitbringen. Handelsblatt Online ist dafür die Plattform. Unser Anliegen ist es, dass es dabei inhaltlich, aber nicht persönlich zu Sache geht, meinungsfreudig, aber nicht bis ins Extreme. Dafür stehen unsere Moderatoren zur Verfügung. Sie greifen spätestens dann ein, wenn es unsachlich wird. Unser Moderatorenteam ist wochentags von 7.30 bis 21 Uhr dabei, in dieser Zeit können Sie kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind.

Darüber hinaus bitten wir Sie, sich nicht hinter einem Pseudonym zu verstecken. Beteiligen Sie sich mit Ihrem richtigen Vor- und Nachnamen an der Diskussion – so wie auch wir Redakteure mit unseren Namen für das einstehen, was wir veröffentlichen.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag

Bleiben Sie fair!


Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
Ausrufezeichen

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.

Unsere Inhalte sind grundsätzlich nur für den Zeitraum von bis zu sieben Tagen nach Erscheinen kommentierbar. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Wir behalten uns vor, Leserkommentare, die auf Handelsblatt Online und auf unserer Facebook-Fanpage eingehen, gekürzt und multimedial zu verbreiten.

  • 22.03.2012, 22:13 UhrAnonymous

    Nein, so geht's nicht!
    Es bringt nichts, jetzt in eine umlagefinanzierte Rente zu investieren, dadurch ist in 20 Jahren kein Cent mehr im Topf.
    Das, was heute in der gesetztlichen Rente eingezahlt wird, wird stante pede wieder ausgegeben, in x Jahren hat der Versicherte zwar einen höheren Anspruch aber es ist trotzdem kein Geld da. Das wird viele lange Gesichter geben.

    Was wir wirklich brauchen sind:
    * sozialverträgliche Aufteilung der Gelder, da müssen Politiker und höhere Beamte auch bluten, gleiches gilt für die Berufsgruppen, die sich heute schon der Solidargemeinschaft entziehen
    * ein höheres Verhältnis von Einzahlern zu Rentenbeziehern, z.B. durch längere Lebensarbeitszeit oder Zuzug. Gerade bei der Lebensarbeitszeit sind die Regeln viel zu starr und bisweilen schlicht lächerlich
    * eine kapitalgedeckte Versicherung für jeden Einzelnen, aber Vorsicht: Bei sowas sind die Begehrlichkeiten immer sehr hoch. Das Beispiel Riester zeigt, da verdienen am Ende nur die Versicherungen. Vielleicht sollte sowas genossenschaftlich organisiert werden.

    Mir persönlich gefällt immer noch das Schweizerische Modell am besten. Wenn es ein Politiker schaffen sollte, das hier durchzudrücken werde ich ihm (ihr?) höchste Anerkennung zollen.

    so, wie jetzt, geht es jedenfalls nicht weiter.

  • 23.03.2012, 12:03 UhrFragwuerdig

    http://duebbert-und-partner.de/201203212478/vorsorge/deutsche-rentenversicherung-will-staatsfonds-als-vorsorgekonto. Sind diese Fragen geklärt? Nein, es sind wieder die alten "Doktorspielchen" welche die Erkrankung nicht aber die Symptome behandeln.
    Und das Schweizer Modell, dann müssten ja die Politiker auf ihre steuerfinanzierten üppigen Pensionen und Privilegien verzichten...eher wird die Erde zur Scheibe ...

  • 24.03.2012, 13:48 Uhrmissionpossible

    Es sollte eine steuerfinanzierte Grundrente, nicht zu niedrige Grundrente für alle geben, die dann aufgestockt wird durch z.B. Abzüge vom Bruutolohn, wie derzeit schon möglich oder privates zusätzliches Ansparen. Natürlich darf das Geld dann nicht druch Finanzfuzzies verspekukliert werden

  • Kommentare
Kommentar : Tim Cook hat einen Fehler gemacht

Tim Cook hat einen Fehler gemacht

„One more thing“: Apple-Chef Tim Cook hat sich bei der Produktvorstellung stark an den guten alten Zeiten orientiert. Damit hat er sich keinen Gefallen getan. Jetzt muss er sich wieder an Steve Jobs messen lassen.

Kommentar: Keine Gnade für Frankreich

Keine Gnade für Frankreich

Drei Gründe nennt Frankreich, warum es die EU-Obergrenze beim Defizit bis mindestens 2017 nicht einhalten wird. Zwei davon ziehen nicht. Daher kann die Regierung kaum mit der Großzügigkeit seiner Partner rechnen.

  • Kolumnen
Der moderne Mann: Senior-Consultant-Key-Account-Irgendwas

Senior-Consultant-Key-Account-Irgendwas

Wieso sind Bärte wieder in? Braucht man als Manager einen Twitter-Account? Und welche Meinung zur Ukraine passt in die Kantine? Herr K. widmet sich den letzten großen Fragen, mit denen der moderne Mann konfrontiert ist.

Der Werber-Rat: Der Algorithmus, bei dem jeder mit muss

Der Algorithmus, bei dem jeder mit muss

Die entscheidende Frage, die Vereine ihren Social-Media-Managern stellen sollten, lautet nicht mehr: „Wie viele Fans haben wir?“, sondern: „Mit wie vielen Fans waren wir tatsächlich in Kontakt?“

Was vom Tage bleibt: Ohne die Alten wäre Schottland unabhängig

Ohne die Alten wäre Schottland unabhängig

Junge Schotten stimmten mit großer Mehrheit für eine Abspaltung. Alibaba räubert an der New Yorker Börse. SAP geht in den USA shoppen. Und Siemens-Chef Kaeser legt sich mit seinem Vorgänger an. Der Tagesrückblick.

  • Gastbeiträge
Gastbeitrag: So wichtig wie Lesen

So wichtig wie Lesen

Die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse kann gar nicht früh genug beginnen, fordert der Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, Ulf Reichardt.

Gastbeitrag zum Schottland-Votum: Was Anleger wissen sollten

Was Anleger wissen sollten

Bei den Investoren steigt die Spannung. Sollte Schottland im Vereinigten Königreich verbleiben, dürfte es eine Erleichterungsrally bei britischen Aktien und dem Pfund geben. Bei einem Austritt drohen heftige Marktreaktionen.

Gastbeitrag zur neuen EU-Kommission: „Man kann einen Bock nicht zum Gärtner machen“

„Man kann einen Bock nicht zum Gärtner machen“

In Berlin regt sich deutliche Kritik an der Besetzung der neuen EU-Kommission. Dass ausgerechnet Paris den künftigen Währungskommissar stellt, hält der CDU-Wirtschaftspolitiker Willsch für inakzeptabel.

  • Presseschau
Presseschau: Alibaba stürmt die Wall Street

Alibaba stürmt die Wall Street

Der Börsengang von Alibaba brach alle Rekorde. Wirtschaftsmedien feiern das gigantische Debüt, aber andere warnen: Ist Alibaba zu groß, um enteignet zu werden? Keiner könne sagen, wie sich das Regime in Peking verhalte.