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Diskussion: Kommentare zu: Rentenreform kontra Altersarmut

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 22.03.2012, 22:13 UhrAnonymous

    Nein, so geht's nicht!
    Es bringt nichts, jetzt in eine umlagefinanzierte Rente zu investieren, dadurch ist in 20 Jahren kein Cent mehr im Topf.
    Das, was heute in der gesetztlichen Rente eingezahlt wird, wird stante pede wieder ausgegeben, in x Jahren hat der Versicherte zwar einen höheren Anspruch aber es ist trotzdem kein Geld da. Das wird viele lange Gesichter geben.

    Was wir wirklich brauchen sind:
    * sozialverträgliche Aufteilung der Gelder, da müssen Politiker und höhere Beamte auch bluten, gleiches gilt für die Berufsgruppen, die sich heute schon der Solidargemeinschaft entziehen
    * ein höheres Verhältnis von Einzahlern zu Rentenbeziehern, z.B. durch längere Lebensarbeitszeit oder Zuzug. Gerade bei der Lebensarbeitszeit sind die Regeln viel zu starr und bisweilen schlicht lächerlich
    * eine kapitalgedeckte Versicherung für jeden Einzelnen, aber Vorsicht: Bei sowas sind die Begehrlichkeiten immer sehr hoch. Das Beispiel Riester zeigt, da verdienen am Ende nur die Versicherungen. Vielleicht sollte sowas genossenschaftlich organisiert werden.

    Mir persönlich gefällt immer noch das Schweizerische Modell am besten. Wenn es ein Politiker schaffen sollte, das hier durchzudrücken werde ich ihm (ihr?) höchste Anerkennung zollen.

    so, wie jetzt, geht es jedenfalls nicht weiter.

  • 23.03.2012, 12:03 UhrFragwuerdig

    http://duebbert-und-partner.de/201203212478/vorsorge/deutsche-rentenversicherung-will-staatsfonds-als-vorsorgekonto. Sind diese Fragen geklärt? Nein, es sind wieder die alten "Doktorspielchen" welche die Erkrankung nicht aber die Symptome behandeln.
    Und das Schweizer Modell, dann müssten ja die Politiker auf ihre steuerfinanzierten üppigen Pensionen und Privilegien verzichten...eher wird die Erde zur Scheibe ...

  • 24.03.2012, 13:48 Uhrmissionpossible

    Es sollte eine steuerfinanzierte Grundrente, nicht zu niedrige Grundrente für alle geben, die dann aufgestockt wird durch z.B. Abzüge vom Bruutolohn, wie derzeit schon möglich oder privates zusätzliches Ansparen. Natürlich darf das Geld dann nicht druch Finanzfuzzies verspekukliert werden

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