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Kommentar: Riskantes Auswärtsspiel für Adidas

Das nächste Spiel ist immer das schwerste, lautet eine alte Fußball-Weisheit. Und noch etwas gilt unter Fußball-Kennern als gegeben: Auswärtsspiele sind schwerer zu gewinnen als Partien vor eigenem Publikum. Insofern stehen dem fest im Fußball verwurzelten fränkischen Sportkonzern Adidas nach dem Kauf des amerikanischen Konkurrenten Reebok harte Zeiten bevor.

Mehr als 3 Mrd. Euro gibt das Herzogenauracher Traditionsunternehmen aus, um auf dem US-Markt endlich richtig Fuß zu fassen. Viel Geld vor dem Hintergrund, dass viele deutsche Unternehmen mit ihren US-Akquisitionen nie recht glücklich geworden sind. Die Liste reicht vom Autokonzern Daimler-Chrysler bis zum Versicherer Münchener Rück.

Doch das ist noch nicht alles: Adidas ist schon die wesentlich kleinere Übernahme des französischen Outdoor-Anbieters Salomon misslungen. Verliert Adidas auch das Auswärtsspiel bei Reebok, wird es der letzte Abpfiff für die Franken sein.

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