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Kommentar: Schwindende Hoffnung beim Ölpreis

Die Verschnaufpause an den Energiemärkten ist offensichtlich zu Ende. Die Ölpreise ziehen wieder deutlich über 50 Dollar an. Doch das kann eigentlich nicht verwundern, auch wenn sich die Begründung scheinbar geändert hat. Anfang des Jahres sorgten sich die Märkte noch um den Wintereinbruch in Europa und in den USA. Heute sind es die Driving Season - die Amerikaner verbrauchen im Sommer besonders viel Benzin - und die Zeit der Wirbelstürme. Der Hurrikan „Arlene“ braut sich gerade in der Karibik zusammen und könnte die Ölplattformen im Golf von Mexiko erreichen.

Doch das sind allenfalls kurzfristig wirkende Einflussfaktoren. Die Ursache für die hohen Preise liegt unverändert in den knappen Kapazitäten und Lagerbeständen, die auf eine hohe Nachfrage treffen. Zu wenig wurde etwa in die Erschließung neuer Ölfelder investiert und zu wenig Gelder flossen gerade in den USA in neue Raffineriekapazitäten. Die Entspannung von dieser Seite her braucht Zeit. Die Hoffnung auf fallende Preise in den Sommermonaten schwindet daher dahin.

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