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Kommentar: Siemens auf Shopping-Tour

Siemens zeigt sich seit einigen Monaten in ungewohnter Einkaufslaune: Heute griffen die Münchener in Bocholt zu und kaufen für rund 1,2 Milliarden Euro den Getriebespezialisten Flender mit immerhin fast 7 000 Mitarbeitern. Kein Einzelfall: Erst vor zwei Wochen hat Siemens in den USA den Medizintechnikspezialist CTI gekauft, Anfang des Jahres wurde der österreichischen VA-Tech-Konzern erworben.

Der neue Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geht damit in die Offensive. Die Strategie ist sinnvoll. Denn die Zukäufe runden das Siemens-Geschäft gut ab, sei es regional, wie der Zukauf in Österreich, sei es technologisch bzw. produktspezifisch. Dass es sich dabei nicht um die ganz großen Mega-Deals handelt, sondern „nur“ um Zukäufe, die um eine Milliarde Euro kosten, kann nur von Vorteil sein. Denn die akquirierten Firmen können so leichter integriert werden. Und Siemens festigt seine Position auf den angestammten Märkten.

Und Kleinfeld wird auf Shopping-Tour bleiben. Seine Kasse ist zumindest weiterhin sehr üppig gefüllt.

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