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Kommentar: Verängstigte Märkte

Die Anschläge von Istanbul markieren eine neue Qualität des Terrors - ein neues Land, eine nicht so neue Zielgruppe und eine neue Stoßrichtung.

Die Märkte haben verschnupft auf die Terroranschläge des Wochenendes reagiert. In Japan gaben die Kurse so stark nach, wie schon seit Monaten nicht mehr. In Deutschland lagen alle großen Dax-Titel im Minus. Kursverluste von 3 Prozent waren an der Tagesordnung.

Ausgerechnet die Märkte, mag man sagen, die sonst doch so abgebrüht sind. Und die Zahl der Terroranschläge würde ja ein abgeklärtes Reaktionsverhalten nahe legen. Nur: Die Anschläge von Istanbul markieren eine neue Qualität des Terrors - ein neues Land, eine nicht so neue Zielgruppe und eine neue Stoßrichtung. Vor diesem Hintergrund erscheint die Reaktion der Märkte noch milde. Die Vorgänge in Istanbul und im Irak führen Investoren deutlich vor Augen, wie fragil die Situation im gesamten Nahen- und Mittleren Osten ist. Sie zeigen, wie gefährdet die Sicherheit überall ist. Das Terrornetzwerk El Kaida wird von Woche zu Woche lebendiger. Keine guten Aussichten. Nicht nur für die Märkte.

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