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Kommentar: Weltmeisterliche Preise im Flughafengeschäft

Fast 15 Mrd. Euro für einen Infrastrukturbetreiber – dieses Gebot muss einem spanisch vorkommen. Gut, Flughäfen gelten als profitabelster Bereich der Luftfahrt. Aber nochmal zum Mitschreiben: Fast 15 Mrd. Euro?

Die Höhe der strategischen Prämie für BAA kann sich allein aus der Tatsache erschließen, dass es im Grunde nur diese eine Chance gibt, im Geschäftsfeld der Flughafenbetreiber vorn mitzumischen: BAA ist als einzige Firma der Branche mehrheitlich in Streubesitz. Eine Übernahme des Konkurrenten Fraport? Unmöglich, weil die Stadt Frankfurt und das Land Hessen vereinbart haben, bis mindestens 2010 die Mehrheit zu halten. Auch in Frankreich gibt es auf absehbare Zeit wohl keine Chance, den Staat zu einem Ausstieg beim Pariser Flughafenbetreiber ADP zu bewegen.

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Woanders indes steigen die Verlockungen der öffentlichen Hand, Flughäfen bei diesem Bewertungs-Boom in bares Geld umzumünzen: Die Eigner der Pisten in Budapest und Bratislava erzielten zuletzt glänzende Verkaufspreise, ähnlich groß ist die Flughafen-Euphorie in den Boom-Märkten China und Indien. Die spanische Ferrovial will auf dieser Erfolgswelle mitreiten. Als Eintrittsgeld zahlt sie Weltmeister-Preise für einen Europameister.

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Kommentar zu Protesten: Hongkong ist isoliert

Hongkong ist isoliert

Droht in China ein Flächenbrand? Die Chance ist gering: Kaum jemand im Lande fühlt Solidarität mit der Stadt im Süden. Denn die Sorgen der Hongkonger sind einfach nicht die Sorgen ihrer Landsleute im restlichen China.

Kommentar : Tim Cook hat einen Fehler gemacht

Tim Cook hat einen Fehler gemacht

„One more thing“: Apple-Chef Tim Cook hat sich bei der Produktvorstellung stark an den guten alten Zeiten orientiert. Damit hat er sich keinen Gefallen getan. Jetzt muss er sich wieder an Steve Jobs messen lassen.

  • Kolumnen
Der Anlagestratege: Die Schweiz ist zu beneiden

Die Schweiz ist zu beneiden

Ihren Bürgern räumt die Schweiz hohe Freiheitsgerade ein, verfügt über eine starke Währung und ein Hort des Wohlstandes und der Selbstbestimmtheit. Auch wir Aktienanleger schauen mit Bewunderung gen Süden.

Was vom Tage bleibt: Frau Merkel, zahlen bitte!

Frau Merkel, zahlen bitte!

Eon präsentiert die Rechnung für den Ausstieg. Sie lässt interessante Rückschlüsse zu. Ebola befällt auch Dollarscheine. Und die Zalando-Aktie ist ohne Rücknahmegarantie, enthüllt dieser Tagesbericht.

Der Ver(un)sicherer: Drücken oder Ziehen? Eine Grundsatzfrage!

Drücken oder Ziehen? Eine Grundsatzfrage!

Altersvorsorgeprodukte verkaufen sich nicht von selbst, sie müssen in den Markt „gedrückt“ werden. Doch nützt die Situation niemandem: Vermittler werden degradiert, Kunden sind unzufrieden. Bessere Produkte müssen her.

  • Gastbeiträge
Karriere: „Viele Männer und Frauen sind Management-Amateure“

„Viele Männer und Frauen sind Management-Amateure“

Den meisten Frauen und Männern mangelt es an Kenntnissen über richtiges Management – da kracht es schon bei Kleinigkeiten. Es braucht mehr Wissen darüber, wie man trotz Unterschieden professionell zusammenarbeitet.

Gastbeitrag: „Die FDP ist die spannendste Partei Deutschlands“

„Die FDP ist die spannendste Partei Deutschlands“

Die FDP bekommt derzeit wenig Jubel. Deshalb müsse die Partei Kante zeigen, fordert Julis-Chef Konstantin Kuhle. Nötig seien neue, kreative Konzepte und klare Aussagen, wofür die FDP steht – nicht nur wogegen.

Gastbeitrag zur Mietpreisbremse: Wann ist ein Wohnungsmarkt angespannt?

Wann ist ein Wohnungsmarkt angespannt?

Die Regierung hat sich über die Einführung der Mietpreisbremse geeinigt. Jetzt fragen sich tausende Vermieter, ob ihre Regionen davon betroffen sind. Eine Entwarnung gibt es leider nicht.

  • Presseschau
Presseschau: Das letzte Gefecht der EZB

Das letzte Gefecht der EZB

Die Inflationsrate in der Euro-Zone erreicht den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Es droht das Schreckgespenst Deflation, meint die Wirtschaftspresse. Die EZB werde wohl noch größere Geschütze auffahren müssen.