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Kommentar: Weltmeisterliche Preise im Flughafengeschäft

Fast 15 Mrd. Euro für einen Infrastrukturbetreiber – dieses Gebot muss einem spanisch vorkommen. Gut, Flughäfen gelten als profitabelster Bereich der Luftfahrt. Aber nochmal zum Mitschreiben: Fast 15 Mrd. Euro?

Die Höhe der strategischen Prämie für BAA kann sich allein aus der Tatsache erschließen, dass es im Grunde nur diese eine Chance gibt, im Geschäftsfeld der Flughafenbetreiber vorn mitzumischen: BAA ist als einzige Firma der Branche mehrheitlich in Streubesitz. Eine Übernahme des Konkurrenten Fraport? Unmöglich, weil die Stadt Frankfurt und das Land Hessen vereinbart haben, bis mindestens 2010 die Mehrheit zu halten. Auch in Frankreich gibt es auf absehbare Zeit wohl keine Chance, den Staat zu einem Ausstieg beim Pariser Flughafenbetreiber ADP zu bewegen.

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Woanders indes steigen die Verlockungen der öffentlichen Hand, Flughäfen bei diesem Bewertungs-Boom in bares Geld umzumünzen: Die Eigner der Pisten in Budapest und Bratislava erzielten zuletzt glänzende Verkaufspreise, ähnlich groß ist die Flughafen-Euphorie in den Boom-Märkten China und Indien. Die spanische Ferrovial will auf dieser Erfolgswelle mitreiten. Als Eintrittsgeld zahlt sie Weltmeister-Preise für einen Europameister.

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Kommentar : Tim Cook hat einen Fehler gemacht

Tim Cook hat einen Fehler gemacht

„One more thing“: Apple-Chef Tim Cook hat sich bei der Produktvorstellung stark an den guten alten Zeiten orientiert. Damit hat er sich keinen Gefallen getan. Jetzt muss er sich wieder an Steve Jobs messen lassen.

Kommentar: Keine Gnade für Frankreich

Keine Gnade für Frankreich

Drei Gründe nennt Frankreich, warum es die EU-Obergrenze beim Defizit bis mindestens 2017 nicht einhalten wird. Zwei davon ziehen nicht. Daher kann die Regierung kaum mit der Großzügigkeit seiner Partner rechnen.

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Der Werber-Rat: Kampfplatz Armlehne

Kampfplatz Armlehne

Nirgendwo spürt man den Geschlechterkrieg am eigenen Leib so deutlich wie beim Kampf um die Armlehne im Flugzeug. Eine tolle Aufgabe für Kommunikationsprofis!

Was vom Tage bleibt: Groß oder klein?

Groß oder klein?

Schottland entscheidet über Großbritannien, der zweite Blitzmarathon geht zu Ende. Die neue Apple-Software ist da, die Banken verweigern das EZB-Geld und die deutsche Fußballbilanz fällt gut aus. Der Tagesrückblick.

Der Ver(un)sicherer: Die Gretchenfrage der Versicherer

Die Gretchenfrage der Versicherer

Die Regierung möchte die Abschlusskosten bei Lebenpolicen senken. Den Gesetzesentwurf können die Versicherer aber mit einigen Rechentricks umgehen. Besteht die Branche den Gewissenstest?

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Gastbeitrag zum Schottland-Votum: Was Anleger wissen sollten

Was Anleger wissen sollten

Bei den Investoren steigt die Spannung. Sollte Schottland im Vereinigten Königreich verbleiben, dürfte es eine Erleichterungsrally bei britischen Aktien und dem Pfund geben. Bei einem Austritt drohen heftige Marktreaktionen.

Gastbeitrag zur neuen EU-Kommission: „Man kann einen Bock nicht zum Gärtner machen“

„Man kann einen Bock nicht zum Gärtner machen“

In Berlin regt sich deutliche Kritik an der Besetzung der neuen EU-Kommission. Dass ausgerechnet Paris den künftigen Währungskommissar stellt, hält der CDU-Wirtschaftspolitiker Willsch für inakzeptabel.

Gastbeitrag: Die Folgen einer schottischen Unabhängigkeit

Die Folgen einer schottischen Unabhängigkeit

Schottland steht vor einer historischen Entscheidung. Sollte sich das Land vom Vereinigten Königreich abspalten, hätte das auch für die EU bald schwerwiegende Konsequenzen.

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Presseschau: Draghis Kreditkanone klemmt

Draghis Kreditkanone klemmt

Die Nachfrage der Banken bei der ersten von mehreren neuen Geldspritzen der EZB war verhalten. Die Wirtschaftspresse hämt, die „Kreditkanone“ von EZB-Chef Mario Draghi klemme wohl, sie sei das falsche Instrument.