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Kommentar: Wenig Freude aus Wolfsburg

VW-Aktionäre machen heute kein besonders freudiges Gesicht: Ein Mix aus negativen Ereignissen verdirbt Volkswagen das Ergebnis, doch es gibt auch Hoffnung.

VW-Aktionäre machen heute kein besonders freudiges Gesicht: Der Autokonzern aus Wolfsburg hat seinen Gewinn nach den ersten neun Monaten dieses Jahres um mehr als die Hälfte reduziert.

Dass die Zahlen nicht allzu positiv ausfallen würden, hatte sich schon während der vergangenen Wochen abgezeichnet. Schlechte Geschäfte in Brasilien mit hohen zusätzlichen Belastungen, zunehmender Preisdruck in Deutschland und ein schwacher US-Dollar – dieser Mix verdirbt Volkswagen das Ergebnis.

Wesentliche Besserungen bis zum Jahresende sind nicht mehr zu erwarten, auch ein neuer Golf kann das Ruder in den nächsten Wochen nicht herumreißen. Deshalb schaut der VW-Konzern jetzt ausschließlich auf das nächste Jahr: Mit einer stark erneuerten Modellpalette sollte es tatsächlich möglich sein, das Ertragsniveau wieder auf frühere Erfolgswerte zu hieven. Die Hoffnung ist da, die Chancen stehen gut.

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie
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