Kommentar zu Antiregierungsprotesten Irans Wutbürger

Einmischung von außen hilft den Reformern in Iran nicht. Sie führt nur zur Verhärtung und zur Stärkung der Hardliner. Erst wenn das Volk auf breiter Front aufbegehrt, ist ein politischer Wandel möglich.
Die Wirtschaftslage im Land ist so verheerend, dass es sogar an Brot mangelt. Quelle: AFP
Proteste in Teheran

Die Wirtschaftslage im Land ist so verheerend, dass es sogar an Brot mangelt.

(Foto: AFP)

Brot und Freiheit sind eine gefährliche Mixtur. Nicht in Europa, wo wirtschaftliche Prosperität und gesellschaftliche Liberalität sich längst als einander bedingender Zusammenhang erwiesen haben. Wohl aber in Iran, wo die Forderung nach billigen Lebensmitteln für den immer größer werdenden Teil der verarmten Bevölkerung zum Schlachtruf geworden ist gegen den reformorientierten Teil der Staatsführung. Der Teil des Volks, der in Massendemonstrationen jetzt nach Freiheit ruft und Losungen wie „Tod dem Diktator“ schreit, ist eine Herausforderung für den erzkonservativen klerikalen Teil der Führung der Islamischen Republik Iran.

 
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