Kommentar zur Innenpolitik Seehofer und Spahn verteilen politische Placebos

Der konservative Flügel der Union will die AfD bekämpfen – indem er ihre Themen aufnimmt. Doch die Strategie könnte nach hinten losgehen.
Die Politiker der Union wollen ihren Wählern zeigen, dass sie zupacken können. Dabei greifen sie Themen der AfD auf. Quelle: dpa
Jens Spahn und Horst Seehofer

Die Politiker der Union wollen ihren Wählern zeigen, dass sie zupacken können. Dabei greifen sie Themen der AfD auf.

(Foto: dpa)

Die Diskussion um den Islam und die Gesellschaft, der Streit über Ankerzentren und beschleunigte Abschiebungen – und jetzt die neu aufgelegte Kontroverse um Obergrenzen für Flüchtlinge und den Nachzug ihrer Familien: keine Debatte ohne Horst Seehofer. Der 68-Jährige mag der älteste Minister im Bundeskabinett sein, doch er ist auch der umtriebigste.

Als Zupacker will er sich beweisen, möglichst schnell. Nach dem verspäteten Regierungsstart drängt die Zeit – und für Seehofer drängt sie ganz besonders. Dem CSU-Parteichef ist die bayerische Landtagswahl in sechs Monaten wichtiger als die Bundestagswahl in dreieinhalb Jahren.

 
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