Konjunktur
Export rettet nicht alles

Die Konjunktur in Deutschland wird sich zwar 2007 deutlich abkühlen, die Schwäche dürfte indes nur vorübergehend sein. Das ist die Botschaft der Herbstumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Sie belegt, dass die Steuererhöhungen vor allem die inlandsorientierten Branchen wie Handel und Bau treffen. Dennoch werden die Investitionen steigen und kommt es wohl auch zu einem leichten Beschäftigungsaufbau.

Das wiederum ist aber nicht nur den erleichterten Abschreibungsbedingungen sondern insbesondere der Exportwirtschaft zu verdanken. Ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit und der Boom in den Schwellenländern dürften verhindern, dass sich das Wirtschaftswachstum 2007 – wie noch vor Monaten befürchtet – sogar halbiert. Um den Arbeitsmarkt stärker zu entspannen, muss das Wachstum ab 2008 aber wieder höher sein. Der Export kann diese Aufgabe alleine nicht schultern. Hierzu bedarf es einer wachstumsfreundlicheren Wirtschaftspolitik, die Auslandsinvestoren anlockt und die Binnennachfrage nicht bremst.

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