Konjunktur
Impulsgeber Inland

Die Liste der guten Nachrichten von der deutschen Wirtschaft ist am heutigen Tag recht lang. Dazu zählt nicht nur, dass die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone im zweiten Quartal um 0,9 % zugelegt hat – so schnell, wie zuletzt vor fünf Jahren. Die Neuigkeit, dass das Wachstum auch im ersten Quartal nach neuen Erkenntnissen der Statistiker deutlich schneller war als zunächst angenommen, unterstreicht diese guten Frühjahrszahlen.

Besonders erfreulich ist die Meldung über das Zustandekommen des starken Zuwachses. Auch wenn das Amt erst Ende August Details verrät, heißt es schon heute: „Hauptsächlich aus dem Inland“ seien die Impulse gekommen.

Stoff für die Liste der schlechten Nachrichten könnte nun allenfalls Berlin liefern. Wenn die Politik mit der Frage, wer für die guten Zahlen gesorgt hat, die Nachrichten kaputtredet. Oder – und das wäre weitaus schlimmer – wenn die Politik sie kaputthandelt. Eine Unternehmenssteuerreform, die Investitionen bremst, wäre ein schlechter Anfang.

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