Konzernumbau bei der Deutschen Bank
Kommentar: Frankfurt wird gestärkt

Die Deutsche Bank setzt ihren Konzernumbau fort. Nachdem vergangene Woche der Personalabbau in Deutschland für Schlagzeilen sorgte, trifft es jetzt die Vermögensverwaltung (Asset Management). Eile tut Not, denn die Sparte läuft nicht überall rund.

HB FRANKFURT. Akute Probleme gibt es vor allem in Großbritannien, wo in den letzten Monaten einige wichtige Kunden gingen. Hier muss der neue Spartenchef, Kevin Parker, schnell durchgreifen. Dass er dazu willens ist, zeigt sein radikaler Umbau der Führungsebene, die diverse Top-Manager ihren Job kostete.

Gestärkt wird der Standort Frankfurt und die deutsche Fondstochter DWS. Diese Entscheidung ist in jeder Hinsicht lobenswert. Er ist nicht nur gut für den Finanzplatz Frankfurt, sondern auch für die Bank. Schließlich ist die DWS das Glanzstück des gesamten Asset Managements. Die Gewichtsverschiebung von der Themse an den Main honoriert eine einfache Tatsache, die bei allem Jammern über die Probleme der deutschen Banken gelegentlich in Vergessenheit gerät: Es gibt auch hier zu Lande gute Banker.

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