Lage im Irak
Ein Mandat für die Uno

Jetzt gestehen es selbst die Amerikaner ein. Die Amerikaner werden von einem Großteil der irakischen Bevölkerung nicht als Befreier, sondern als Besatzer empfunden.

Jetzt gestehen es selbst die Amerikaner ein. Im Irak herrscht Guerilla-Krieg. Vietnam lässt grüßen. Dass die Nachkriegsphase schwieriger würde als der Durchmarsch nach Bagdad haben viele Beobachter bereits vor Ausbruch des Krieges geahnt. Die Amerikaner werden von einem Großteil der irakischen Bevölkerung nicht als Befreier, sondern als Besatzer empfunden.

Das wird auch so bleiben, solange den Irakern das Recht auf Selbstbestimmung nur scheibchenweise eingeräumt wird. US-Soldaten dürften noch auf Monate hinaus für Sicherheit sorgen. Umso wichtiger ist es, dass die USA schnell jene Voraussetzungen schaffen, damit der Irak eine demokratische gewählte Regierung bilden kann. Vertrauen in die Zukunft werden die Iraker aber erst dann fassen, wenn sie den Eindruck gewinnen, nicht mehr völlig von den USA abhängig zu sein. Daher müssen die Vereinten Nationen ein konkretes Mandat für den Wiederaufbau erhalten. Dann endet auch der Guerillakampf.

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