Manager-Gehälter
Alle müssen sparen

Die Gehälter-Frage ist in aller Munde: Wenn schon der Arbeiter am Band weniger verdient, dann sollen auch gut bezahlte Manager ihren Beitrag leisten. Was auf den ersten Blick nur als populistische Meinung erscheinen mag, hat aber durchaus seine Berechtigung.

Denn die Sparwünsche an das einfache Personal werden damit begründet, dass die Wachstumskräfte nachlassen und deshalb ein Verzicht angeraten ist. Dieses Argument gilt aber auch für Spitzenkräfte - wenn es schlecht läuft, müssen auch sie etwas abgeben. Insofern hat die aktuelle öffentliche Diskussion ihr Gutes: Denn zweifellos gab es in den vergangenen Jahren bei den Manager-Gehältern den einen oder anderen zu großen Ausreißer nach oben.

Die lautstarke Debatte rüttelt jetzt Aktionäre wach, die zuletzt vielleicht nicht immer mit dem wachesten Auge auf die Bezüge ihrer Manager geschaut haben. Gesetzliche Regelungen durch den Staat wären allerdings vollkommen falsch und unnötig - die Eigentümer eines Unternehmens sind selbst in der Lage dazu, die Bezüge ihrer obersten Angestellten festzulegen.

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie
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