Mangelnde Vorbildung ist Haupthindernis
Kommentar: Erfreuliche Bilanz

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich leicht verbessert. Das ist eine gute Nachricht, auch wenn am Ende nicht jeder Ausbildungswillige auch einen Ausbildungsplatz gefunden hat.

Die Appelle, besonders von Wirtschaftsminister Clement, sind besonders im ausbildungsintensiven Handwerk nicht unerhört geblieben. Zwei wichtige Größen für den Lehrstellenmarkt lassen sich jedoch weiterhin mit Appellen nicht beeinflussen. Das eine sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das andere ist die Ausbildungsreife vieler Bewerber.

Mangelnde Vorbildung nennen Unternehmen als Haupthindernis für mehr Lehrstellen – und das noch vor den unsicheren wirtschaftlichen Perspektiven. Hier sind in erster Linie die Schulen gefragt, die neue Bundesbildungsministerin – wenn sie denn Annette Schavan heißen sollte – und ihre Kollegen in den Ländern. Es kann nicht sein, dass Deutschland in ein paar Jahren die Facharbeitermangel ausgehen, weil das deutsche Schulsystem es nicht fertig bringt, lernschwächere Schüler ausreichend zu qualifizieren.

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