Maschinenbau
Kommentar: Ein Hoch ohne Jobs

Die Geschäfte der deutschen Maschinenbauer brummen. In diesem Jahr soll die Produktion um vier Prozent statt der zunächst avisierten drei Prozent zunehmen. Und 2006 wird sich das Wachstum mit zwei Prozent fortsetzen. Nur: Bei den Arbeitsplätzen bleibt das Bild düster.

Im Juli beschäftigte die zyklische Branche 7000 Arbeitskräfte weniger als im Vorjahr, und 2006 soll das Wachstum nicht genügen, um spürbar mehr Jobs zu schaffen. Wenn nicht in so guten Zeiten, wann dann?, fragt sich der Beobachter. Die Unternehmen bewältigen den Boom mit mehr Leiharbeitern, dem Griff auf die Arbeitszeitkonten und betrieblichen Bündnissen. Denn sie zweifeln nach wie vor an der Fähigkeit der Politik, bessere und verlässlichere Rahmenbedingungen zu schaffen. Und sie wissen: Die nächste Talfahrt kommt bestimmt.

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