Mediaset
Berlusconi flieht aus Italien

Wer hätte gedacht, dass Berlusconi in Deutschland sein Heil sucht – ausgerechnet im Land seiner Kritiker? Grund für seine Flucht ist, dass es auf dem Heimatmarkt ungemütlich wird. Jetzt, wo Berlusconi nicht mehr an der Macht ist, bastelt sein Gegner Romano Prodi an einer Reform der Fernsehrechte, die auch das Medienimperium Mediaset treffen werden. Heute hat der Konzern einen Marktanteil von knapp 50 Prozent unter italienischen Zuschauern.

Der von Berlusconi als „Banditentum“ beschimpfte Vorschlag sieht unter anderem empfindliche Einschränkungen bei den Werbeeinnahmen vor. Außerdem sollen sowohl Mediaset als auch der Staatssender Rai jeweils einen ihrer terrestrischen Kanäle in das digitale terrestrische Fernsehen verlagern. Die Zeit der Riesenprofite könnte bald vorbei sein. Und da ist auf einmal Diversifizierung angesagt!

Katharina Kort
Katharina Kort
Handelsblatt / Korrespondentin
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