Mein Kopf gehört mir: Über 160 Statements zum Urheberrecht

Mein Kopf gehört mir
Über 160 Statements zum Urheberrecht

Mehr als 160 Vertreter aus Kunst, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben sich für die Aktion „Mein Kopf gehört mir“ zu Wort gemeldet. Hier eine Übersicht über die Statements.
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DüsseldorfMehr als eine Million Kreative in Deutschland leben von den Einkünften, die ihnen ihre Texte, Lieder, Filme und Patente bringen. Denker, Tüftler und Dichter fordern im Handelsblatt: Auch künftig muss, wer immaterielle Werte schafft, entlohnt werden. Eine Gesellschaft, die ihre Kreativen vernachlässigt, beraubt sich der Zukunft.

Kommentare zu " Mein Kopf gehört mir: Über 160 Statements zum Urheberrecht"

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  • "DIE Piraten" wollen gar nichts. Es gibt keine Parteimeinung, der alle Mitglieder und/oder Wähler der Piraten anhängen würden. Lässt man aber den bestimmten Artikel weg oder ersetzt ihn durch "viele", stimmt die Aussage hundertprozentig: Piraten (oder: Viele Piraten) wollen das Urheberrecht abschaffen.

    Letzteres ergibt sich mit zwingender Logik aus der gängigen Doktrin, es gebe kein geistiges Eigentum und daher keinen geistigen Diebstahl. Man definiert das Diebesgut und damit den Schutzgegenstand weg, ein Urheberrecht hat dann keine Substanz mehr. (Warum sich die Partei allerdings nach Seeräubern benannt hat, wenn es doch gar keine Raubkopien gibt, wäre mal eine schöne Frage.)

    Die offizielle Parteilinie der Piraten besagt übrigens, sich damit abzufinden, dass es geistiges Eigentum doch gibt:

    "Die juristische Realität geht aber davon aus, dass es so etwas gibt. Sich davor zu verschließen bringt die Diskussion nicht weiter."

    Es gibt wohl keinen Satz, der den Mitgliedern und Wählern der Piraten mehr am Gesäß vorbeigeht als dieser.

  • Was glauben Sie, wie Schulbücher aussähen, wenn sie nur noch von ehrenamtlichen Helfern gemacht würden? In Ihrer Logik müsste man allen Studienräten das Gehalt streichen. Die verdienen ja unverschämterweise Geld mit dem Unterrichten von Kindern! Schulbuchverlage leisten Arbeit - oft gute, manchmal schlechte - und müssen ihr Personal und ihre freien Mitarbeiter bezahlen. Sonst kommt kein Buch in eine Klasse.

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