Meiningsforscher: Sozialdemokraten profitieren von verbesserten Schröder-Werten
Umfrage bestätigt Aufwind für SPD

Nach dem Meinungsforschungsinstitut Forsa hat auch Infratest Dimap Union und FDP bescheinigt, nach dem TV-Duell zwischen Kanzler Gerhard Schröder und Kanzlerkandidatin Angela Merkel die absolute Mehrheit eingebüßt zu haben. In der SPD erwacht neue Siegeszuversicht - und bei der Union greift die Nervosität um sich.

HB BERLIN. Infratest Dimap hatte am Montag und Dienstag dieser Woche 1 000 Wähler gefragt, welche Partei sie wählen würden, wenn die Wahl bereits an diesem Sonntag stattfinden würde. 41 Prozent von ihnen erklärten, sie würden für die Union stimmen. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche.

Zwar ergab die Umfrage eine leichte Verbesserung für die FDP um einen halben Punkt auf 6,5 Prozent. Zusammen kämen beide Parteien jedoch nur auf 47,5 Prozent - zu wenig für die absolute Mehrheit im Bundestag. Der SPD verbuchte in der Umfrage einen Zuwachs von zwei Punkten auf 34 Prozent. Die Grünen blieben stabil bei sieben Prozent, die Linkspartei büßt einen Punkt auf 8,5 Prozent ein.

Am Mittwoch hatte das Institut Forsa seine Umfrage mit einem ähnlichen Ergebnis veröffentlicht. Forsa sieht die Union bei 42 Prozent und die FDP bei sechs. Die SPD kommt bei Forsa ebenfalls auf 34 Prozent, die Grünen kommen auf sieben. Die Linkspartei sieht Forsa aktuell bei acht Prozent.

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