Mobilfunk Die Branche bleibt stark

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Die Gewinnwarnung von Sony-Ericsson hat in der Branche die Angst ausgelöst, dies könnte eine erste Folge der drohenden Wirtschaftsschwäche sein. Doch diese Furcht ist nicht berechtigt. Handys sind keine Luxusartikel, sondern gehören für die meisten unverzichtbar zum Alltag. Werden die Zeiten härter, wird deshalb niemand auf sein Handy verzichten. Es besteht allerdings die Gefahr, dass Nutzer sich keine teuren Geräte mehr kaufen, die den Herstellern hohe Gewinnmargen und den Mobilfunkern höhere Umsätze mit Datendiensten wie mobilem Internetzugang bescheren.

Doch dieser Gefahr ist die Branche nicht hilflos ausgeliefert: Sie lässt sich durch die Subventionen bannen, die Mobilfunknetzbetreiber wie Vodafone und T-Mobile in die Handys stecken. Sie verschenken die Geräte zusammen mit neuen Mobilfunkverträgen und holen sich das Geld über höhere Minutenpreise mit der monatlichen Rechnung vom Kunden zurück. Sollten Kunden also aus Angst vor der Rezession tatsächlich den Gürtel enger schnallen und kostenlose Handys bevorzugen, können die Mobilfunker mit höheren Subventionen für teure Geräte gegensteuern. Der Anreiz dafür ist durchaus da: Die Multimediageräte bieten zusätzliche Dienste wie mobile E-Mails, mit denen die Mobilfunknetzbetreiber ihre stagnierenden Umsätze befeuern können.

Nun könnte man meinen, der kostenbewusste Verbraucher durchschaue solch ein Verschiebespiel leicht und wähle am Ende doch den billigeren Minutentarif. Doch Studien legen einen anderen Schluss nahe: Sie zeigen, dass sich die Nutzer sehr irrational verhalten und leicht bereit sind, ein oder zwei Cent mehr pro Minute zu zahlen, wenn sie dafür ein neues Handy bekommen.

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