Nahost-Konflikt
Alle Seiten müssen sich bewegen

Im Streit um das iranische Atomprogramm gibt es Hoffnung: Die Verhandlungen der Vetomächte des Sicherheitsrats und Deutschlands mit Iran sollen fortgesetzt werden. Nun geht es um einen Kompromiss. Ein Kommentar.
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Die Hoffnung stirbt zuletzt, lautet ein vor allem in Osteuropa vielzitiertes Sprichwort. Nun scheint es auch für den Mittleren Osten zuzutreffen. Zwar ist eine Lösung im Streit um das iranische Atomprogramm mitnichten schon erreicht, ein israelischer Militärschlag gegen Teherans Nuklearanlagen bislang keinesfalls abgesagt.

Aber immerhin machen die am Wochenende nach mehr als einem Jahr des dröhnend lauten Schweigens wiederaufgenommenen Verhandlungen zwischen den fünf Vetomächten des Weltsicherheitsrats und Deutschland mit Iran Hoffnung. In einem Monat sollen sie fortgesetzt werden - und dies gilt als Beleg, dass sich etwas bewegt.

Westliche Verhandlungskreise hatten schon im Vorfeld durchsickern lassen, dass sie einem neuerlichen Gesprächsmarathon mit den Persern nur zustimmen würden, wenn Teherans Chefunterhändler Said Dschalili nicht erneut nur Propagandavorträge halte, sondern zu Verhandlungen in der Sache bereit sei. Das scheint Teherans Führung inzwischen zu sein. Denn das westliche Ölembargo und vor allem das Aussperren der iranischen Zentralbank aus dem internationalen Zahlungsverkehr haben der zweitgrößten Volkswirtschaft des Mittleren Ostens hart zugesetzt. Und ebenso hart ist für Irans Führung, dass auch Russland und China inzwischen deutlich gemacht haben, dass sie persischer Tricksereien überdrüssig sind.

Auch Moskau und Peking wollen eine atomare Bewaffnung Irans verhindern - nicht zuletzt, weil dies ihren Status als Atommächte weiter unterminieren würde. Nun geht es also um einen Kompromiss und vor allem darum, dass nun beide Seiten zeitgleich etwas Ähnliches wollen.

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  • ich bin weit nach dem Krieg gebohren. Ich kenne die Geschehnisse aus dem Geschichtsunterricht, verabscheue wie jeder zivilisierte Menschdas, was Deutschland anderen angetan hat. Und auf den Anti-Rechts-Demos hier in der Stadt bin ich auch dabei.

    Doch ich lebe jedoch jetzt und heute, und da muß es schon erlaubt sein, ein Land nach dem zu beurteilen, was es in der jüngsten Vergangenheit getan hat. Und da sehe ich die aktuelle israelischen Regierung schon sehr kritisch.

  • Was ist die größte Lüge des Juden? Jude = Semit
    Tatsache ist aber: Jude = 95 Hunnen (Attila)


    Es ist eine geschichtliche Tatsache, daß 95 % der HEUTIGEN Juden des 20. Jahrhunderts NICHT hebräischer, bzw. semitischer Abstammung sind, sondern hunnisch-türkischer.

    Sie kamen nicht vom Jordan, sondern von der Wolga, nicht von Kanaan,
    sondern vom Kaukasus, und sind genetisch nicht mit Abraham, Isaak und
    Jakob verbunden, sondern mit den Hunnen, den Uiguren und den Magyaren.
    Wie kann das sein? Nun, das jüdische Volk unterteilt sich in zwei
    Kategorien, die Sephardim und die Ashkenazim. Die Sephardim sind die
    Juden hebräischer Abstammung und hatten seit der Antike in Spanien
    (hebräisch=Sepharad) gelebt, bis sie Ende des 15. Jahrhunderts von dort
    vertrieben wurden. In der 1960er Ausgabe der "Encyclopedia Judaica"
    finden wir folgende Fakten: Im Jahre 1960 gab es ganze 500.000 Juden
    hebräischer Abstammung auf der Erde. Von den Ashkenazim oder
    khasarischen Juden dagegen zählte man im gleichen Jahr 11 Millionen.

  • Es ist eine geschichtliche Tatsache, daß 95 % der HEUTIGEN Juden des 20. Jahrhunderts NICHT hebräischer, bzw. semitischer Abstammung sind, sondern hunnisch-türkischer.

    Sie kamen nicht vom Jordan, sondern von der Wolga, nicht von Kanaan,
    sondern vom Kaukasus, und sind genetisch nicht mit Abraham, Isaak und
    Jakob verbunden, sondern mit den Hunnen, den Uiguren und den Magyaren.
    Wie kann das sein? Nun, das jüdische Volk unterteilt sich in zwei
    Kategorien, die Sephardim und die Ashkenazim. Die Sephardim sind die
    Juden hebräischer Abstammung und hatten seit der Antike in Spanien
    (hebräisch=Sepharad) gelebt, bis sie Ende des 15. Jahrhunderts von dort
    vertrieben wurden. In der 1960er Ausgabe der "Encyclopedia Judaica"
    finden wir folgende Fakten:


    Im Jahre 1960 gab es ganze 500.000 Juden
    hebräischer Abstammung auf der Erde.

    Von den Ashkenazim oder khasarischen Juden dagegen zählte man im gleichen Jahr 11 Millionen.

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