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Amis wollen überholen

Der US-Markt schickt sich an Europa zu überholen, was die Verbreitung von Mobiltelefonen angeht. Zumindest wünschen sich das die Chefs der US-Firmen Nextel undCingular Wireless.

Sie haben sich in Optimismus geradezu überboten: Es gehe steil aufwärts für die Branche, sagte Tim Donahue, Chef der US-Mobilfunkgesellschaft Nextel, bei der CTIA, der größten US-Messe für die Mobilfunkbranche, die derzeit in New Orleans statt findet. Stan Sigman, Vorstandsvorsitzender des Konkurrenzanbieters Cingular Wireless setzte noch einen drauf: "Ich sehe enorm starke Wachstumsraten vor uns liegen." Der US-Markt werde Europa locker überholen, was die Verbreitung von Mobiltelefonen angeht. Das Marktwachstum werde explodieren, ergänzte Robert Dotson, Chef von T USA. -Mobile

Zugegeben, dieser Optimismus ist nicht nur bloßes Wunschdenken. Der US-Mobilfunkmarkt wächst nun mal schneller als der in Europa, denn auf der anderen Seite des Atlantiks hatten Ende 2004 - rein rechnerisch betrachtet - gerade mal sechs von zehn Menschen ein Mobiltelefon, in Westeuropa sind es fast neun von zehn. In den USA ist also noch mehr zu holen.

Bis das Land zu Westeuropa aufschließt, ist es dennoch ein langer Weg. Und es ist auch nicht damit getan, die Zahl der Handybesitzer zu erhöhen. Es gehört auch dazu, die verschiedenen technischen Mobilfunkstandards zu vereinheitlichen und neue, schnellere Technik zur mobilen Übertragung von Daten einzuführen. Europa wird seinen Vorsprung in der mobilen Kommunikation daher noch eine Weile behalten.

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