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Billigheimer adieu

Er macht keinen Hehl aus seinem Drang, an die Spitze zu kommen: "Wir müssen weg aus der Ecke der Billigheimer, hin zum Verkauf höherwertiger Produkte", gab K.Y. Lee, Chef des taiwanischen IT-Herstellers BenQ die Richtung vor.

Es ist ein ambitioniertes Ziel für die drei Jahre alte Marke, doch langsam arbeitet sich der Konzern vor. Dazu trägt auch das jüngste Deal bei: BenQ beliefert den britischen Mobilfunkbetreiber MMO2 mit Mobiltelefonen für die neue Technik UMTS. Damit kommt das taiwanische Unternehmen mit anspruchsvolleren Geräten nach Europa. Bislang liefert BenQ unter anderem Billig-Handys nach Deutschland, die Tchibo verkauft. Vorbild für den Aufstieg von BenQ - das Kürzel steht für "Bringing Enjoyment and Quality to Life" - ist der südkoreanische Konzern Samsung, der sich von einem unbekannten Hersteller in die erste Liga der Hersteller von Kommunikations- und Unterhaltungselektronik hocharbeitete.

Der Konkurrent LG Electronics eifert Samsung erfolgreich nach. Warum nicht auch BenQ? Bei Handys sind die Aussichten der Taiwanesen auch recht gut. Bei Flachbildschirmen hatte BenQ dagegen im abgelaufenen Quartal einen Dämpfer hinzunehmen: Der Gewinn ging zum zweiten Mal in Folge zurück.

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