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Chipbranche hat gelernt

Es sieht so aus, als sei die Halbleiterbranche noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Der im Herbst befürchtete Umsatzeinbruch ist bis jetzt ausgeblieben.

Von einem katastrophalen Rückgang wie im Jahr 2001 kann keine Rede sein. Zugegeben: Von einem Umsatzplus von 30 Prozent wie in der ersten Jahreshälfte 2004 hat sich die Industrie erst einmal verabschiedet. Doch alles deutet darauf hin, dass die Einnahmen 2005 zumindest nicht unter das hohe Niveau des vergangenen Jahres fallen.

Zwei Gründe dürften dafür ausschlaggebend sein, dass es nicht so tief in den Keller geht wie letztes Mal. Zum einen hat sich die Industrie mit der Unterhaltungselektronik inzwischen einen ganz neuen Markt erschlossen. Darüber hinaus hat die Branche aber auch gelernt, mit Schwankungen besser umzugehen.

Die Chiphersteller beobachten die Lager ihrer Kunden viel genauer als früher und vermeiden damit eine riesige Überproduktion - und einen Preisverfall wie vor vier Jahren.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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