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Europa bleibt zurück

Der Online-Werbemarkt in Europa wird sich mittelfristig an den der USA angleichen. Diese Botschaft verkünden Internet-Marktforscher seit Monaten.

Dem hat sich jetzt der europäische Verband der Online-Vermarkter EIAA angeschlossen und macht Stimmung: 2015 sollen 15 bis zu 20 Prozent der Werbebudgets ins Internet investiert werden. Doch alle Aufholprognosen haben eins gemeinsam: Sie berücksichtigen weder den kulturellen Unterschied noch das unterschiedliche Verhalten der Medien-Nutzer in den beiden Märkten.

So nähert sich die Internet-Penetration in einigen europäischen Staaten zwar der 60-Prozent-Marke und somit dem amerikanischen Wert von 66 Prozent. Doch das quantitative Wachstum ist noch lange kein qualitatives. Breitband-Anschlüsse hin oder her, Amerikaner surfen viel häufiger im Netz, als es Europäer auf absehbare Zeit tun werden.

Die wichtige Werbe-Zielgruppe der Entscheider ist zudem in den USA viel technik-affiner als im eher konservativen alten Kontinent. Online-Kampagnen werden daher eher wahrgenommen und stoßen auf eine höhere Akzeptanz als in Europa. Der europäische Markt für Online-Werbung wird langsamer wachsen, als es sich seine Teilnehmer wünschen.

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