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Faites votre jeu, RFID

Der Begriff „Chip“ bekommt in Las Vegas eine neue Bedeutung. Große Casinos stehen vor der Einführung von Jetons und Spielkarten mit RFID-Funkchips. Während hier Datenschützer noch über die Privatsphäre bei RFID auf Milchtüten grübeln, brechen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten alle Dämme.

Der Begriff "Chip" bekommt in Las Vegas eine neue Bedeutung. Große Casinos stehen vor der Einführung von Jetons und Spielkarten mit RFID-Funkchips. Während hier Datenschützer noch über die Privatsphäre bei RFID auf Milchtüten grübeln, brechen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten alle Dämme.

Die kleinen Schnüffler sollen wohl noch diesen Monat im Wynn Las Vegas nahe dem Strip in regulären Betrieb gehen. Dann halten die Manager nach, welcher Gast an welchem Tisch wie viel verspielt hat - und bei welchen Getränken an der Bar er nachher Trost gesucht hat.

Die superschnelle Technik, die nötig ist, um hundert oder mehr Chips pro Tisch blitzschnell zu lesen, kommt aus Australien und von Infineon in München. Den Haupttreffer dürften aber Firmen wie Progressive Gaming erzielt haben: Sie kassieren für jeden mit RFID ausgestatteten Tisch ein paar Scheine pro Tag. Beim Goldrausch in Kalifornien haben ja auch die am besten verdient, die den Abenteurern die Schaufeln verkauft haben.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent
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