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Falsche Zielgruppe

Wo seid Ihr, Ihr Frauen zwischen 35 und 54? Ihr gut ausgebildeten, gut verdienenden Kundinnen? Vielleicht auf dem Spielplatz, vielleicht auf Dienstreise – auf jeden Fall nicht da, wo Ihr nach Ansicht von E-Commerce-Propheten und Portal-Anbietern hingehört: Auf Shopping-Tour im Internet.

Wo seid Ihr, Ihr Frauen zwischen 35 und 54? Ihr gut ausgebildeten, gut verdienenden Kundinnen? Vielleicht auf dem Spielplatz, vielleicht auf Dienstreise - auf jeden Fall nicht da, wo Ihr nach Ansicht von E-Commerce-Propheten und Portal-Anbietern hingehört: Auf Shopping-Tour im Internet. Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Forrester Research hat ergeben, dass deutsche Konsumenten pro Quartal nur rund 264 Euro im Internet ausgeben. Das sind 15 Prozent weniger als der westeuropäische Durchschnitt.

Besonders groß ist die Lücke bei eben jenen Frauen zwischen 35 und 54. Senioren über 55 geben mehr Geld online aus als sie. Forrester führt das darauf zurück, dass der notorisch preissensible deutsche Kunde nicht die günstigen Preise fände, die er im Internet erwartet.

Aber es ist mehr als dies. Die Forrester-Untersuchung stellt die magische Zielgruppe der 14 bis 49-Jährigen insgesamt in Frage. Deutsche Frauen und auch Männer zwischen 35 und 54 haben in der Regel zwar Geld und Interesse am Internet. Aber nicht die Zeit, sich aus zwanzig Angeboten das beste rauszusuchen, brav alle Daten einzutippen und die Ware in der Wohnung in Empfang zu nehmen. Dennoch halten Medien und Werbetreibende auch im Internet an der magischen Zielgruppe fest - ein Fehler, der Umsatz kosten kann.

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