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Faszination Buch

Das Buch hat nichts an Faszination verloren. Den Beweis liefert die 57. Frankfurter Buchmesse. Mit mehr als 70 000 Besuchern am Samstag hat der größte Branchentreff der Welt einen Rekord aufgestellt.

Das Gedränge in den Hallen und Gängen war Balsam für die geschundenen Seelen der Verleger. Langsam geht es wieder bergauf. Die Stimmung bei den deutschen Firmen war im Vergleich zum Vorjahr deutlich besser.

Weder die Führungskrise beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels noch die Konzentration durch Ladenketten wie Thalia haben den wachsenden Optimismus erschüttert. Für Zuversicht sorgte nicht nur das hohe Interesse der Bücherkäufer, sondern auch die wieder steigende Zahl von Fachbesuchern. Das unerwartete Plus von vier Prozent an den drei Fachtagen macht den Verlegern Mut.

Die gute Stimmung ist aber auch der Frankfurter Buchmesse selbst zu verdanken. Im Vergleich zu anderen Industriemessen waren die Orientierung auf der Mammut-Bücherschau einfach, die Serviceleistung für die Aussteller überdurchschnittlich und Parkplatzprobleme trotz des Besucheransturms nahezu unbekannt. Der neue Buchmesse-Direktor Jürgen Boos gab mit der 57. Frankfurter Buchmesse einen gelungenen Einstand. Das Publikum hat entschieden: Frankfurt ist und bleibt die Welthauptstadt des Buches auf Zeit.

Hans-Peter Siebenhaar ist Handelsblatt-Korrespondent in Wien und ist Autor der Kolumne „Medienkommissar“.
Hans-Peter Siebenhaar
Handelsblatt / Korrespondent für Österreich und Südosteuropa
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