Navigator
Internet an der Haustür

Die Chefs etablierter Telekomkonzerne werden derzeit nicht müde, eines zu verkünden: Dem Telefonieren über das Internet gehört die Zukunft.

Und da solche Dienste mit deutlich weniger Personal zu bewerkstelligen sind, ist das Streichen von Stellen unausweichlich, heißt es beispielsweise an der Spitze der niederländischen KPN und der Deutschen Telekom. Die Aussagen stimmen aber nur teilweise, wie jetzt einige gewitzte US-Amerikaner vormachen: Sie zeigen, dass das Telefonieren nach den Regeln des Internet auch Arbeitsplätze schaffen kann. So beschreibt die "New York Times", wie einige Menschen Internettelefonie per Direktvertrieb an der Haustür verkaufen - wie andere Leute Staubsauger von Vorwerk oder Nagellack und Lippenstifte von Avon.

Das neue Produkt Internettelefonie hat nur einen großen Nachteil: Es ist deutlich komplizierter als Schminke und Plastikbehälter. Gelegentlich tauchen beim Telefonieren über das Internet technische Probleme auf - so dass der Verkauf der Dienste mit mehr Risiken verbunden ist. An Nachfrage fehlt es aber nicht, wie die Vertreter berichten. So hat einer 200 Verträge in weniger als einem Monat abgeschlossen.

Die Anbieter von Internettelefonie wird es freuen, machen doch solche Vertreter auf diese Weise an vorderster Front ein Produkt populär, für das sich bislang in erster Linie Technik-Freaks und Analysten begeistern.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%