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Italienische Verhältnisse

In zwei Jahren ist der Durchbruch im größeren Stile geschafft: Auf 100 Westeuropäer kommen 100 Mobiltelefone, sagt die Marktforschungsgesellschaft Analysys voraus.

In zwei Jahren ist der Durchbruch im größeren Stile geschafft: Auf 100 Westeuropäer kommen 100 Mobiltelefone, sagt die Marktforschungsgesellschaft Analysys voraus. Zumindest rein rechnerisch hat dann jedes Baby, jedes Kindergartenkind, jeder Greis ein Handy. In der Sprache der Fachleute heißt das: Im Jahr 2007 haben wir eine Mobiltelefon-Penetration von 100 Prozent. Derzeit liegen wir in Westeuropa bei 90 Prozent - vor allem Deutschland und Frankreich liegen unter dem Durchschnitt, Großbritannien, Schweden und Italien darüber. Die Italiener haben die 100-Prozent-Marke bereits vor zwei Jahren erreicht. Es ist keine Seltenheit, dass Italiener zwei oder drei Mobilfunkkarten besitzen und dann im Wechsel immer über den Netzbetreiber telefonieren, der gerade die günstigsten Tarife anbietet.

Wenn der Trend zum Zweit- und Drittgerät ausgereizt ist, haben Handyhersteller schon die nächsten Zielgruppen im Visier, die ihnen Wachstum bringen sollen: Dann sind wirklich die Kleinkinder und Greise dran. Entsprechende Geräte soll es geben. Und die ganz Vorausschauenden unter den Handyproduzenten haben auch schon ein Telefon für Hunde und Katzen vorgestellt. Kurzum: Die Branche kennt derzeit Wachstumsgrenzen. Das Potenzial sei frühstens ausgeschöpft, wenn es fünf mal so viele Handys wie Menschen gebe, schätzt Japans Mobilfunkmarktführer NTT Docomo. Klingt recht verwegen, die Aussage. Genauso mutig war es aber auch Anfang der 90er Jahre, das zu prophezeien, was wir heute erleben: Dass mehr als eine Milliarde Menschen mobil telefonieren und in diesem Jahr etwa 700 Millionen neue Geräte verkauft werden.

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