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Scheinbare Sicherheit

Der Marktanteil des Internetbrowsers Firefox steigt. Einer Studie des Marketingdienstleisters Adtech zufolge surfen in Deutschland inzwischen 15 Prozent der Internet-Nutzer mit Hilfe von Firefox aus dem Hause Mozilla ins Netz.

In Finnland sind es schon mehr als 20 Prozent. Firefox gilt als schneller und vor allem sicherer als der dominante Internet Explorer der Firma Microsoft.

Doch die erhöhte Sicherheit beim Surfen ist nur kurz von Vorteil. Je populärer nämlich der Alternativ-Browser Firefox wird, desto eher wird er zum Angriffsziel für Hacker. Laut der IT-Sicherheitsfirma Symantec bietet Firefox zudem durchaus Angriffsstellen für Internet-Kriminelle. Ihr Bericht listet für das zweite Halbjahr 2004 fast zwei Dutzend Schwachstellen für Mozilla-Browser auf, der Internet Explorer bringt es nur auf 13 Lücken.

Klein und schlank wie sie ist, kann die Mozilla-Foundation auf Fehler in fertigen Programmen zwar schneller reagieren, als ein stark diversifizierter Konzern wie Microsoft. Ein Allheilmittel gegen Angriffe aus dem Netz ist der Wechsel zu Firefox jedoch nicht, das wird immer klarer. Nutzer des Microsoft-Konkurrenten müssen deshalb die gleiche Vorsicht walten lassen wie Microsoft-Kunden. Ohne regelmäßige Updates für Virenschutzprogramme und Firewalls können auch sie sich nicht im Internet bewegen.

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