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Starten statt Warten

Die europäischen Investitionen in neue Informationstechnik (IT) werden 2005 nicht so stark steigen wie im Rest der Welt. Das haben Marktforscher der Gartner Group in einer Untersuchung festgestellt.

Während die Ausgaben für IT weltweit um 5,6 Prozent steigen, rechnen die Marktanalysten in Westeuropa nur mit einem Zuwachs von 3,6 Prozent.

Damit hinken die Europäer dem Wachstum bereits im vierten Jahr in Folge hinterher. IT-Investitionen werden hier offenbar allzu oft ausschließlich auf ihre Kosten reduziert, anstatt auch ihren Beitrag zur Geschäftsstrategie wirtschaftlich zu bewerten.

Dies ist bedenklich. Unternehmen, die nicht in ihre IT investieren, erleiden einen großen Wettbewerbsnachteil. Die weit verbreitete "Noch gut genug"-Haltung in Unternehmen kann sich verhängnisvoll auswirken.

Denn eines ist klar: Je älter die eingesetzte IT wird, desto mehr verschieben sich die direkten zu indirekten Kosten - für steigenden Wartungsaufwand, hohe Bearbeitungszeiten und Produktionsausfall. Ausgaben für neue IT dagegen ermöglichen dem Unternehmen letztlich niedrigere Gesamtkosten der Investitionen - bei steigender Firmeneffizienz.

Dies hätten die Europäer bitter nötig, denn "noch gut" ist nicht "gut genug", um die Produktivitätslücke zwischen uns und den USA zu schließen.

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