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Verwirrte Verwaltung

Jede Umfrage ergibt ein ähnliches Bild: Unternehmen und Privatleute fänden es praktisch, wenn öffentliche Dienstleistungen im Internet zur Verfügung gestellt werden.

Jede Umfrage ergibt ein ähnliches Bild: Unternehmen und Privatleute fänden es praktisch, wenn öffentliche Dienstleistungen im Internet zur Verfügung gestellt werden. Seit Jahren versuchen Bund, Länder und Gemeinden in Deutschland daher, mit viel Geld und Mühe ihre Verwaltungsdienstleistungen Internet-fähig zu machen zu machen.

Wenn man der jüngsten E-Government-Studie der Unternehmensberatung Accenture Glauben schenken kann, ist diese Mühe vergeblich: In ganz Europa nutzen die Bürger immer noch überwiegend das Telefon, um mit ihrer Verwaltung in Kontakt zu treten. Selbst in internet-affinen Ländern wie Dänemark beträgt das Verhältnis von Telefon- zu Online-Kontakt zwei zu eins, in Deutschland gar drei zu eins.

Der starke Wunsch nach Online-Lösungen und die hohe Telefonquote zusammen können nur eins bedeuten: Zufrieden stellend verläuft der Kontakt zur öffentlichen Verwaltung nicht.

Genau hier liegt die größte Chance von E-Government, die viele Verwaltungen kaum begriffen haben: Öffentliche Dienstleistungen können zentralisiert und standardisiert werden. Auch im föderalistischen Deutschland. Die Verwaltungswege würden insgesamt kürzer, der Kontakt kundenfreundlicher. Und darum geht es schließlich bei allen E-Government-Initiativen.

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