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Wettbewerb hilft Premiere

Kein Zweifel: Die vergangenen Jahre waren die erfolgreichsten in der Geschichte des Pay-TV-Senders Premiere. Über drei Millionen Kunden, erheblich niedrigere Kosten und ein ausgeglichenes Betriebsergebnis in 2004 sprechen für sich.

HB DÜSSELDORF/MÜNCHEN. Beginnt sich Pay-TV nun endlich auch in Deutschland zu rechnen? Eine Ruhepause kann sich Premiere nicht gönnen. Der raue Wind des Wettbewerbs pfeift dem Abo-Sender von allen Seiten um die Ohren: Das ohnehin reiche Free-TV-Angebot in Deutschland wird durch DVB-T und die ständig steigende Zahl freier Spartensender besser.

Und auch die Konkurrenz im eigenen Feld wächst: Kabel-TV-Betreiber wie Kabel Deutschland bieten digitale Programme als Alternative, und Pro Sieben Sat 1 und die RTL-Gruppe planen den Einstieg ins Pay-TV. Ganz zu schweigen von den illegalen Video-Tauschbörsen, zu denen sich zunehmend legale DSL-basierte Video-on-Demand-Shops gesellen.

Als würde das noch nicht reichen, züchtet sich Premiere durch den Verkauf seines Digital Playout Center (DPC) noch selbst weitere Konkurrenz heran, wenn der neue Eigentümer SES Astra dies als offene Plattform für weitere Pay-TV-Kanäle nutzt. Immerhin - der zunehmende Wettbewerb birgt nicht nur Risiken, sondern auch einen Hoffnungsschimmer: Denn vom Wettbewerb profitiert der Verbraucher, und durch die zunehmende Akzeptanz von Pay-TV könnte auch Premiere neuen Rückenwind erhalten.

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