Neuwahl-Diskussion
BMW-Chef fordert von neuer Regierung Bürokratieabbau

BMW-Vorstandschef Helmut Panke fordert von einer neuen Regierung eine deutliche Eindämmung der Bürokratie. In den vergangenen fünf Jahren habe sich der Umfang des Bundesgesetzblatts verdoppelt, die Regierung habe 400 Gesetze erlassen und nur 95 außer Kraft gesetzt.

HB DÜSSELDORF. "Wir dürfen nicht weiter überregulieren", warnte Panke im Handelsblatt (Montag). Eine weitere Senkung der Körperschaftssteuer hält BMW-Vorstandschef Helmut Panke dagegen nicht für die vordringlichste Aufgabe einer neuen Regierung. Zwar könne man sich einen niedrigeren Steuersatz immer wünschen, aber andere Aufgaben seien wichtiger. Der derzeitige Köperschaftssteuersatz liege auf "erträglichem Niveau", sagte Panke.

Den BMW-Konzern sieht Panke langfristig auf der Überholspur. Es gebe beim Wachstum "eigentlich keine Grenzen, solange wir kreativ genug sind, Trends zu erfassen und umzusetzen." Der Premiummarkt wird nach Einschätzung Pankes in den nächsten zehn Jahren doppelt so schnell wachsen wie der Gesamtmarkt. Spätestens im Jahr 2008 wollen die Münchner erstmals über 1,4 Millionen Fahrzeuge verkaufen. BMW ist derzeit der erfolgreichste deutsche Premiumhersteller, vor dem langjährigen Erzrivalen Mercedes.

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