Ölkonzerne
Dicke Dinos

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Ein neues Jahr, eine neue Rekordserie. Einmal mehr verdienen die westlichen Ölkonzerne an den steigenden Weltmarktpreisen fantastische Summen. Shell stellt einen Europa-Rekord für börsennotierte Unternehmen auf, Exxon einen für die USA. Nur BP tanzt wegen hausgemachter Probleme aus der Reihe und fährt weniger als 2006 ein. Die drei Branchengrößen plus US-Konkurrent Chevron haben zusammengerechnet 1,3 Billionen Dollar umgesetzt und 111 Milliarden Dollar verdient.

Doch auch die Dinosaurier waren prächtige Tiere und sind trotzdem ausgestorben. Das droht auch den Ölmultis auf lange Sicht, egal, wie prächtig sie heute daherkommen. Von Jahr zu Jahr geht ihr Anteil an der weltweiten Öl- und Gasproduktion zurück. Und 2007 ist die Produktion aller vier Top-Konzerne insgesamt gesunken – um drei Prozent auf zusammen knapp 14 Millionen Barrel (159 Liter) am Tag. Dabei haben sie immerhin zwölf Prozent mehr investiert, um neue Förderstätten zu erschließen und Produktions- und Verarbeitungsanlagen zu bauen. 87 Milliarden Dollar gaben sie dafür aus –

Dirk Hinrich Heilmann
Dirk Heilmann
Handelsblatt / Chefökonom

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