Outsourcing als Trend des Mittelstandes: „Jedes Unternehmen kann auslagern“

Outsourcing als Trend des Mittelstandes
„Jedes Unternehmen kann auslagern“

Das Handelsblatt sprach mit Christian Oecking von Siemens Business Services über die Perspektiven des Outsourcing-Geschäfts:

Der Outsourcing-Markt hat den IT-Unternehmen in den vergangenen Jahren gute Umsätze gebracht. Wie schätzen Sie das weitere Potenzial ein?

Outsourcing ist für viele Unternehmen ein selbstverständliches Element der Management-Strategie geworden. Die Zahl der Outsourcing-Projekte nimmt besonders in den europäischen Ländern deutlich zu. So wurden im Jahr 2003 in Europa mehr Outsourcing-Verträge mit einem Volumen über 50 Millionen Euro publiziert als in den USA, dem traditionell größten Outsourcing-Markt der Welt.

Bei welchen Branchen hat sich Outsourcing vor allem durchgesetzt?

Outsourcing ist besonders in der Finanzbranche sowie im Maschinen- und Anlagenbau ein Thema. Doch auch der Öffentliche Sektor hat in letzter Zeit stark aufgeholt.

Mittlerweile wenden sich immer mehr IT-Dienstleister dem Mittelstand zu...

Der gehobene Mittelstand hat sich speziell in Deutschland schon früh mit dem Thema Outsourcing beschäftigt. In der Regel schließen diese Unternehmen eher selektive Outsourcing-Verträge ab, zum Beispiel SAP-Betreiberdienste. Deutlich kleinere Unternehmen stehen dieser Entwicklung häufig noch skeptisch gegenüber. Mit der Zunahme des Kostendrucks im Rahmen der Globalisierung wird jedoch auch ihre Akzeptanz steigen.

Ist IT-Outsourcing wirklich für jedes Unternehmen und jede Branche geeignet?

Grundsätzlich kann jedes Unternehmen Aufgaben auslagern. Jedoch muss diese Frage je nach Situation individuell entschieden werden. Üblicherweise geht man davon aus, dass Prozesse, die das Kerngeschäft betreffen, weniger zum Outsourcing geeignet sind als so genannte Supportprozesse wie beispielsweise der Betrieb eines Rechenzentrums.

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