Parteien schneiden in puncto Glaubwürdigkeit schlecht ab
Nur 27 Prozent für die SPD

Union und FDP können ihren Vorsprung vor Rot-Grün in der Wählergunst nach einer Umfrage des Politbarometers ausbauen. Siegessicher schließt CDU-Chefin Angela Merkel eine große Koalition weiterhin aus.

HB BERLIN. Die SPD verliert laut Umfragen des Politbarometers weiter. Zulegen konnten dagegen die Grünen und die geplante Linkspartei aus PDS und WASG (Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit).

CDU und CSU kämen unverändert auf 44 Prozent der Wählerstimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, berichtete das ZDF am Freitag unter Berufung auf eine Politbarometer-Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen. Die SPD verliert demnach zwei Punkte und rutscht auf 27 Prozent ab. Die Grünen könnten einen Punkt auf neun Prozent zulegen, die FDP bliebe bei sieben Prozent der Stimmen. Das neue Linksbündnis aus der PDS und der SPD-Abspaltung WASG erreicht demnach acht Prozent.

Im direkten Vergleich kann Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) der Umfrage zufolge mit seiner Unions-Herausforderin Angela Merkel (CDU) gleichziehen. Beide erreichten nun eine Zustimmung von 44 Prozent, hieß es.

Von den im Vorfeld der erwarteten Bundestagswahl diskutierten Vorhaben findet eine stärkere Besteuerung sehr hoher Einkommen große Zustimmung: 70 Prozent der Befragten befürworten dies, nur 27 Prozent sprechen sich dagegen aus (weiß nicht: drei Prozent). Auch in allen Parteianhängergruppen wird eine Erhöhung der Steuern für Spitzeneinkommen mehrheitlich unterstützt.

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