Postbank-IPO
Und sie kommt doch

Sollten keine unvorhersehbaren Ereignisse wie Terroranschläge oder ein weltweiter Zusammenbruch der Aktienmärkte dazwischenkommen, können sich die Anleger auf die Postbank freuen. Denn aller Voraussicht nach wird Deutschlands größte Privatkundenbank ab 21. Juni zu knapp der Hälfte an der Börse notiert sein. Die Mehrheit will die Mutter Deutsche Post dauerhaft behalten.

Damit dürften Spekulationen, der Börsengang können noch abgesagt und die Postbank an eine deutsche Großbank verkauft werden, endgültig der Vergangenheit angehören. Auch wenn in den kommenden Wochen sicherlich noch das ein oder andere Gerücht die Runde machen wird. Aber eine Minderheitsbeteiligung macht für die großen Institute wie eine Deutsche Bank keinen Sinn. Denn die Post wird als Haputaktionär an den Beamten und den Erlösen aus der Nutzung des Postfilialnetzes durch die Postbank festhalten. Sicherlich, 11,5 Mill. Kunden sind für alle deutschen Großbanken und auch internationale sehr reizvoll. Aber nur dann, wenn sie auch den uneingeschränkten Zugriff darauf haben.

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