Rush Hour
Entspannen Sie sich!

Wieder einer. Kaum ist einer im Amt, ist er schon wieder weg. Ein Neuer kommt, erfindet ein paar neue Ämter, und dann - ist er wahrscheinlich auch wieder weg.

Manche Organisationen scheinen ein bisschen verhext zu sein.

Die SPD zum Beispiel. Klares Opfer eines geheimen saarländischen Voodoo-Kults wahrscheinlich. Oder des Rinderwahns. Vogelgrippe. Oder so. In rasanter Fahrt entdeckt und verliert diese Volkspartei ihre Vorstandschefs, in immer kürzerer Folge müssen sich die Mitarbeiter an einen neuen Parteichef gewöhnen, ach was, gewöhnen müssen sie sich ja gar nicht mehr. Es reicht völlig aus, wenn die Pförtner das neue Gesicht kennen - so kommt er wenigstens zuverlässig in seinem Büro an.

Nun ist es nicht so, dass Unternehmen und Firmen davon ausgenommen wären, dass ihre Oberen von Zeit zu Zeit dem Irrsinn verfallen, im Gegenteil: Firmen (und Parteien wahrscheinlich auch) brauchen wahnhafte Zeiten, um sich neu zu orientieren, sich zu finden und sich irgendwann auch mal mit einer Zeit der Normalität abzufinden, sagt man.

Da sind sie nicht anders als die SPD. Würden solche Prozesse unter Normalbedingungen abgewickelt, bräuchten sie einfach länger. Und der Betriebsrat würde auch noch versuchen, sich einzumischen.

Mit der Aussicht, dass es dann und wann auch mal besser wird, ertragen die Kollegen dagegen alles. Die SPD zeigt, dass Firmen, die sich irgendwann einmal an den Wahnsinn gewöhnt haben, einfach nicht mehr davon lassen wollen. Immer, wenn die Company auf einen normalen Entwicklungspfad zurückzukehren droht, treiben neue Intrigen der alten Intriganten sie wieder über die Klippe.

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