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Diskussion: Kommentare zu: Der Fluch des schwarzen Goldes

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Handelsblatt Online ist eines der wenigen großen Wirtschaftsmedien, bei denen Kommentare erwünscht sind. Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen. In dieser Funktion kommt uns die Rolle des Moderators zu: Er lässt alle zu Wort kommen, aber er verteilt auch Ordnungsrufe, wenn sich Streithähne gegenseitig beleidigen. Im Zweifelsfall beenden wir eine Diskussion, denn wir bürgen mit unserem Namen für Niveau. Ich bitte Sie deswegen, nennen Sie Ihren Namen, bevor Sie in den Ring steigen und bleiben Sie mit Wortwahl und Inhalt über der Gürtellinie. Diese Kommentarspalte lebt von scharfen Argumenten. Sie verliert ihre Berechtigung, wenn es Ihnen um Selbstdarstellung und Effekthascherei geht. Deswegen fordere ich Sie auf: Bleiben Sie fair!

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 17.10.2012, 21:56 Uhrwahrheit29

    Wenn die Zeiten des Öls und Gases vorbei sind wird Russland ein Entwicklungsland sein. Unter Zar Putin stagniert dieses Land, es hat und wird sich keine vernünftige Industrie oder Dienstleistungsbranche etabliert haben. Den Reichtum verzockt, die Zukunft verbaut wird sich das Land ganz unten in der wirtschaftlichen Weltgemeinschaft befinden und verzockt hat es Putin mit seiner Selbstherrlichkeit.

  • 17.10.2012, 23:37 Uhrfueli

    Wann sollen denn " die Zeiten des Öls und Gases vorbei" sein? Bislang jammert alles über steigende Energiepreise!

  • 18.10.2012, 09:07 UhrSeidschlau

    Russlands Wirtschaft ist zu einseitig. So wie die Angelsachsen nur auf den Finanzsektor setzen und den Sekundärsektor vernachlässigen, setzen die Russen allein auf ihre Bodenschätze. Die Chinesen lernen schneller dazu. Sie haben erkannt, dass auf Dauer allein mit Massenproduktion nix zu holen ist und weiten nun ihr Sortiment langsam auf Mehrwert-schöpfende Sektoren aus. Mit Öl und Gas wird immer Geld zu verdienen sein, aber die Möglichkeiten sind eben limitiert und abhängig vom Rest der Weltwirtschaft.

  • 18.10.2012, 10:58 Uhrschwarzweiss

    @wahrheit29
    Ich frage mich wie die erwachsene (hoffe ich doch) Menschen vor Hass und Neid das logische bzw. objektive Denken vernachlässigen. Putin hat ja gerade das Öl- und Gasgeschäft zurück von den ausländischen Räubern (offiziell Investoren) zurück in die staatliche Obhut geholt und endlich seit Jahren ausbleibende Steuern eingetrieben. Fast verzockt hat sich der Jelzin davor. Der hat einfach alles verscherbelt. Dass Russland reich an sonstigen Bodenschätzen und Diamanten ist wissen Sie bestimmt auch nicht.
    Und wir müssen aufpassen, dass die EU-Länder nicht "ganz unten in der wirtschaftlichen Weltgemeinschaft" landen.
    Und die Kommentare von den "Experten" wundern mich ebenfalls... Wer meint, dass in Russland die Regierung nicht erkennt was sie zu tun hat, kennt einfach die Lage nicht. Industrialisierung und Modernisierung geht nicht von heute auf morgen. Sonst wären alle industrialisier und modernisiert. Die Chinesen beuten einfach die billige Arbeitskräfte aus und "guttenbergen" die Technologien (von wegen "Die Chinesen lernen schneller dazu")... Um das nachzuvollziehen braucht man Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge.

  • 18.10.2012, 17:39 Uhrbjarki

    Putin ist Diktator und dazu noch einer der Sorte, der typischerweise keinen blassen Schimmer von Wirtschaft hat. Dazu kommt dass kein Konzern dieses Kommunisten über den Weg traut. (...). Ich geniesse den Ausblick, den Russland jedesmal hat , wenn die Nachfrage nach Öl sinkt-- den Ausblick in den Bankrott. (..)
    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • 18.10.2012, 23:10 UhrPubliusAeliusHadrianusGraeculus

    Nun. Die Russen haben die letzten Jahre dafür genutzt, sich an Erdöl- und Erdgasprojekten in Afrika, Israel, Osteuropa, Mitteleuropa, Asien, Vietnam, China usw., Lateinamerika zu beteiligen. Die Verschuldung hält sich auch in Grenzen. Die Rohstoffvorkommen der USA, Europa ohne politisches Risiko sind doch eher begrenzt. Insoweit sollten sich die gerade die Mitteleuropäer Sorgen machen, wenn es Russland schlecht gehen sollte.

  • 19.10.2012, 10:39 UhrJaja

    @bjarki
    Sie müssen ja wirklich ein Putin-/Russlandtrauma haben... Kein Kommentar von Ihnen enthält wenigstens ein bisschen Sachverstand zu kommentiertem Artikel. Sie tun mir wirklich Leid.

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