Ryanair: Die Luft wird dünner

Ryanair
Die Luft wird dünner

Selbst beim Billigflieger Ryanair, dank seiner Erfolgsgeschichte längst ein Börsenstar, wachsen die Bäume nicht in den Himmel: Die steigenden Kerosinpreise haben den – allerdings immer noch stattlichen – Gewinn des dritten Quartals geschmälert. Das kann nicht überraschen, auch wenn Analysten mit Enttäuschung reagieren.

Genauso wenig verblüfft die Ansage von Ryanair-Chef Michael O’Leary, weiter knallhart zu sparen. Erst kürzlich kündigte er an, für jeden aufgegebenen Koffer eine Gebühr zu erheben. Mal sehen, ob der Kunde das akzeptiert. Kosten senken will O’Leary weiter auch bei den Flughafen- und Streckengebühren. Auch hier muss sich zeigen, inwieweit die Airports da noch mitspielen können und wollen. Irgendwann sind alle Potenziale ausgereizt.

In den Quartalszahlen nennt Ryanair Wartungskosten, die um das Vierfache gestiegen sind. Das ist beruhigend. Es lässt vermuten, dass O´Leary nicht am falschen Ende spart. Er weiß sicher: Ein einziger Absturz würde das gesamte Billigflieger-Geschäft ruinieren.

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