Scania-Übernahme
MAN muss nachlegen

MAN will Scania übernehmen, doch die Hauptaktionäre des schwedischen LKW-Bauers zieren sich. Die gebotenen 9,6 Milliarden Euro für den schwedischen LKW-Hersteller sind dem zweitgrößten Scania-Aktionär Investor zu wenig. Wie die Holding der einflussreichen schwedischen Industriellenfamilie Wallenberg mitteilte. Und Volkswagen?

Der größte Scania-Aktionär hat sich noch nicht geäußert. Dabei sitzt doch VW-Chef Bernd Pischetsrieder als Vorsitzender im Scania-Aufsichtsrat. Das Gremium hat die MAN-Offerte einstimmig abgelehnt. Damit hat der VW-Boss in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender von Scania dem Konkurrenten aus München bereits die rote Karte gezeigt.

Hinter den Kulissen in Stockholm, München und Wolfsburg laufen derzeit die Taschenrechner heiß. Denn alles spricht dafür, dass MAN sein Angebot ordentlich nachbessern muss, um die Zauderer zu überzeugen.

Helmut Steuer berichtet für das Handelsblatt aus Skandinavien. Regelmäßig ist er auch in der Ukraine unterwegs.
Helmut Steuer
Handelsblatt / Korrespondent
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