Scheckgespenst Werksschließung nicht verbannt: Kommentar: Atempause für Opel

Scheckgespenst Werksschließung nicht verbannt
Kommentar: Atempause für Opel

Unglaublich. Jede Menge Wünsche frei“, lautet der aktuelle Werbeslogan des Autobauers Opel. Zumindest für Mitarbeiter der Rüsselsheimer Tochter des US-Riesens GM hat sich heute ein Wunsch erfüllt: Das Stammwerk erhält den Zuschlag für die künftige GM-Mittelklasse und auch die übrigen deutschen Werke bekommen eine neue Perspektive.

HB DÜSSELDORF. Möglich wurde dies, weil die Arbeitnehmervertreter begriffen haben, dass die Opel-Werke bei den Arbeitskosten nicht mehr nur miteinander konkurrieren, sondern auch mit Osteuropa. GM erwartet nach den harten Schnitten nun, dass mit zusätzlichen Modellen und dem Abbau von knapp 12 000 Arbeitsplätzen in Europa die Krise überwunden wird.

Skepsis ist jedoch angebracht. Über die heutige Erleichterung in Rüsselsheim sollte niemand vergessen, dass der Konzern in Europa weiterhin mehr Autos bauen kann, als er verkauft. Das Schreckgespenst Werksschließung ist damit nicht für alle Zeit verbannt. Der Zukunftsvertrag bietet Opel nur eine Atempause - und kein Ruhekissen.

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