Sony
Alles schon mal gehört

Das haben wir alles schon mal gehört. Was Sony-Chef Howard Stringer jetzt in Tokio vorgelegt hat, ist nicht viel mehr als ein typisches radikales Kostensenkungsprogramm für angeschlagene Unternehmen. Mitarbeiter entlassen, Werke schließen, Vermögen verkaufen. Alles richtig, nur das haben viele Wettbewerber schon hinter sich.

Aber was kommt dann? Diese Antwort ist Stringer schuldig geblieben. Sony hechelt der Konkurrenz hinterher. Im extrem wichtigen Bereich Flachfernseher – das mit weitem Abstand größte Einzelsegment im Markt für Unterhaltungselektronik – ebenso wie bei digitalen Musikspielern.

Mit 60 Jahren, so heißt es in Japan, wird man wiedergeboren. Das wird in den Familien groß gefeiert. „Transformation 60“ nannte Stringers Vorgänger Idei sein ehrgeiziges Reformprojekt, dass 2006 vollendet sein sollte, wenn Sony 60 Jahre alt wird. Aber weiter entfernt von einer Wiedergeburt als heute, kann der frühere Innovationsführer Sony kaum sein. Manche wirken mit 60 halt doch einfach eher ausgebrannt.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
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