Sony
Warten auf Ideis Sanierung

Sonys Halbjahresergebnisse zeigen, dass Konzernchef Nobuyuki Idei etwas tun muss. Mit einer operativen Umsatzrendite von unter 2 Prozent kann und will er nicht zufrieden sein. 10 Prozent lautet sein Ziel für März 2006. Aber wohin kann die Reise gehen?

Sonys Halbjahresergebnisse zeigen, dass Konzernchef Nobuyuki Idei etwas tun muss. Mit einer operativen Umsatzrendite von unter 2 Prozent kann und will er nicht zufrieden sein. 10 Prozent lautet sein Ziel für März 2006. Das wichtige Elektronikgeschäft muss mit neuen, innovativen Produkten weiter nach vorne getrieben werden. Die Gewinne mit der Spielekonsole Playstation fallen dramatisch.

Idei hat angedeutet, wohin die Reise gehen soll. Die PSX, die Spielkonsole mit DVD-Rekorder und Satellitenempfänger verbindet, der Einstieg in die Produktion von Flachbildschirmen, ein Stellenabbau und eine Konzentration aufs Kerngeschäft, wozu die Trennung von der Finanzsparte gehören könnte. Am kommenden Dienstag, wenn er sein Gesamtpaket vorstellt, muss er die Anleger aber überzeugen, dass dies ausreicht, den markenstarken Konzern so schnell wie versprochen wieder auf die Überholspur zu lenken. Noch sind die Anleger skeptisch. Sonys Aktienkurs ist seit Jahresanfang um ein Fünftel eingebrochen, während der von Matsushita mit der Marke Panasonic um 15 Prozent zugelegt hat. Und die heutige Gewinnwarnung Sonys dürfte die Anleger nicht beruhigt haben.

Nicole Bastian
Nicole Bastian
Handelsblatt / Ressortleiterin Ausland
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