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Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Quo vadis, SPD? Noch hat die zweite große Volkspartei die meisten Sitze im Bundestag und stellt mit Gerhard Schröder den Bundeskanzler. Das wird sich allen Prognosen nach ab dem 18. September 2005 ändern. CDU/CSU stechen die Partei bei vielen Wählern in der Mitte aus, die Linkspartei.PDS bei denen am linken Rand.

Zurzeit befindet sich die SPD mitten in einer Richtungsdiskussion. Als Kanzler hat Gerhard Schröder die "neue Mitte" umworben, sich als "Genosse der Bosse" präsentiert. Er senkte Unternehmenssteuern und führte das umstrittene Gesetz "Hartz IV" ein, von dem sich viele Arbeitslose benachteiligt fühlen. Auf den letzten Metern vor der Wahl schwenkt die SPD nun wieder ein wenig weiter nach links, diskutiert zum Beispiel eine Zusatzsteuer für Reiche.

Intern ist die SPD in eher linkslastige Sozialdemokraten und eher der Mitte zugewandte Sozialdemokraten unterteilt. Das führte und führt oft zu Streit um die politische Richtung der Volkspartei, in jüngster Zeit gipfelte dieser interne Zwiespalt in der Gründung der WASG, der viele SPD-Politiker beitraten.

Diese Abspaltung und die verlorene Kommunalwahl in Nordrhein-Westfahlen im Mai 2005 veranlassten Bundeskanzler Schröder letztlich dazu, am Vertrauen seiner Partei zu zweifeln. Er stellte im Parlament die Vertrauensfrage, seine Gefolgschaft beantwortete sie negativ und machte den Weg für Neuwahlen frei.



Trotz magerer Umfrageergebnisse verbreiten die SPD-Oberen weiter Optimismus. Man wolle an der Macht bleiben und die begonnene Politik fortsetzen. Die SPD tritt in allen 16 Bundesländern zur Wahl an.

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