Sparkassen
Kampf um die Vorherrschaft

Die Sparkassen-Finanzgruppe steht vor den größten Veränderungen in ihrer mehr als 200-jährigen Geschichte. Die Schaffung starker Regionalbanken unter dem Sparkassen-Label würde den Wettbewerb mit den Privatbanken beleben. Doch für die Sparkassenorganisation insgesamt ist dies nicht ungefährlich.

Die Sparkassen-Finanzgruppe, zu der Landesbanken und Sparkassen gehören, steht vor den größten Veränderungen in ihrer mehr als 200-jährigen Geschichte. Es geht um die Frage, wer auf dem deutschen Bankenmarkt künftig die Nase vorne haben wird: die S-Finanzgruppe oder die Deutsche Bank & Co. Die Chancen für die Sparkassen sind deutlich gestiegen, seitdem sie aus ihrem Dornröschenschlaf aufgewacht sind.

Plötzlich fallen Tabus, übertreffen sich Sparkassenmanager und öffentliche Eigentümer in hektischen Aktivitäten. Jüngstes Beispiel: Rheinische Politiker planen eine Fusion der Großsparkassen aus Köln, Bonn und Düsseldorf. Dieser Zusammenschluss wäre nicht von der Not diktiert und würde eine starke Regionalbank schaffen.

Dem Schulterschluss werden weitere folgen, auch zwischen Landesbanken und Sparkassen. Zwar gilt die vor zwei Jahren vollzogene Fusion der LBBW mit der Landesgirokasse bis heute als Sündenfall. Doch die verzweifelte Suche nach überzeugenden Geschäftsmodellen können einige Landesbanken nur durch eine Verzahnung mit Sparkassen lösen. Auch aus regionalpolitischer Sicht wäre ein Zusammenschluss, beispielsweise im Rhein-Main-Gebiet zwischen den Sparkassen aus Frankfurt und Wiesbaden mit der Landesbank Hessen-Thüringen, sinnvoll.

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